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50 Jahre Vertriebenendenkschrift der EKD

21. September 2015 um 19:30
Bildungsstätte St. Martin, 99084, Erfurt
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Die evangelische Kirche vor den Herausforderungen des Brückenbaus nach Osten einst und heute.
Vortrag von Dr. Andreas Lindner, Erfurt

Die sog. "Ostdenkschrift" der Evangelischen Kirche aus dem Jahre 1965 hat damals die neue Ostpolitik in (West-)Deutschland eröffnet. Der Weg führte 1970 zu einem Abkommen zwischen Polen und der Bundesrepublik und zu einer ersten Annäherung der beiden Staaten.
Bei ihrem Erscheinen löste diese Denkschrift, die auf Versöhnung zwischen den Völkern angelegt war, zunächst heftigen Widerspruch aus.
Heute gilt die Denkschrift als Plädoyer für eine politische Vernunft, die unter ehemals verfeindeten Völkern Zukunft und Versöhnung sucht. Was können wir aus dieser Denkschrift für die aktuelle Asyldebatte lernen?

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Autor: Dr. Andreas Fincke Stadtakademie Meister Eckhart
aus Erfurt
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