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Bärbel Bohley „Englisches Tagebuch 1988“. Szenische Lesung mit Wiebke Frost und Inés Burdow

13. September 2015 um 16:00
Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, 99084, Erfurt
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Anfang 1988 wurden mehrere DDR-Oppositionelle unter Druck aus Stasi-Haft in die Bundesrepublik abgeschoben. Sechs Monate später konnte Bärbel Bohley in die DDR zurückkehren – ein Triumph, in der Haft ertrotzt und im Westen erkämpft. Bis zuletzt im Zweifel, ob die Rückkehr gelingt, führte sie ein Tagebuch, in dem sie Reaktionen Prominenter und Unbekannter auf ihren Rückkehrwunsch, Beobachtungen und politische Schlussfolgerungen festhielt. In dieser Zeit reifte ihre Konzeption für eine Bürgerbewegung, die dann als NEUES FORUM entscheidend für den Herbst 1989 wurde.
Die Schauspielerin Wiebke Frost war in der Intendanz von Claus Peymannn Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters und spielte unter Peter Zadek und George Tabori. Seit 1990 arbeitet sie auch für Film und Fernsehen in Deutschland, Österreich und Frankreich.
Inés Burdow, Schauspielerin und Autorin, hatte ein Engagement am Berliner Ensemble und arbeitet für öffentlich-
rechtliche Radio- und Fernsehanstalten. 2013 nominiert für den Juliane-Barthel-Medienpreis wurde sie 2015
mit dem Kunstförderpreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet.

Der Eintritt ist kostenfrei.
Eine Kooperation der Bildungsstätte Andreasstraße mit Gesellschaft für Zeitgeschichte e.V. und Evangelische Erwachsenenbildung Thüringen

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Autor: Dr. Andreas Fincke Stadtakademie Meister Eckhart
aus Erfurt
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