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Erfurt vor 25 Jahren. Die Kirchen in der friedlichen Revolution

6. Oktober 2014 um 19:30
Bildungsstätte St. Martin, 99084, Erfurt
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Vortrag von Dr. Aribert Rothe, Erfurt,
in den ERFURTER VORTRÄGEN

Während andernorts bereits regelmäßige Demonstrationen stattfanden, sahen in Erfurt die Kirchen ihre Schutzfunktion zunächst darin, zu verhüten, dass der Protest von den Kirchenräumen auf die Straße zog. Der Machtanspruch des Staatsapparates, die nichtkirchliche Öffentlichkeit zu besitzen, wurde respektiert. Die Drohungen waren massiv. Es brauchte einen ungefährlichen Kristallisationsort, wo der Funke vom Kirchenschiff auf die Straße übersprang. Er fand sich im Ökumenischen Friedensgebet, das damals bereits seit elf Jahren donnerstags 17.00 Uhr in der katholischen Lorenzkirche stattfand und heute immer noch stattfindet. Wie entstand die Losung: „Nächsten Donnerstag nach dem Friedensgebet ist Demo in Erfurt!“? Welche Rolle spielte die Kirche? Pfarrer Dr. Aribert Rothe, Gründer der Evangelischen Stadt-akademie „Meister Eckhart“, erinnert an das Geschehen und fragt aktuell: Wie steht es um den Geist des Aufbruchs in scheinbar ausweglosen Situationen, wie ihn die christliche Botschaft damals inspiriert hat?

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Autor: Dr. Andreas Fincke Stadtakademie Meister Eckhart
aus Erfurt
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