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Gefangenentheater "In 80 Tagen um die Welt" (15. Mai, 19 Uhr, Theater DIE SCHOTTE Erfurt)

15. Mai 2014 um 19:00
Theater DIE SCHOTTE, 99084, Erfurt
Gefangenentheatergruppe der JVA Hohenleuben beim Stück "In 80 Tagen um die Welt" (Foto: L. Hartmann)
Gefangenentheatergruppe der JVA Hohenleuben beim Stück "In 80 Tagen um die Welt" (Foto: L. Hartmann)
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„Steht Ihnen heute die Welt offen, so war es früher ein Abenteuer um die Welt zu reisen. Lebt man in einer verschlossenen Welt, könnte man sich ein Abenteuer wünschen. Wir haben es uns erträumt, erlesen, erprobt und begannen zu reisen. Kilometer um Kilometer ging es vorwärts und unsere Gedanken bekamen Flügel und die Welt öffnet sich.
Wir sind die Abenteuer der Theatergruppe der JVA Hohenleuben. In rasanter Geschwindigkeit stürmen wir Erlebnishungrigen um den blauen Planeten. Riesig wird unsere Welt. Wandelbar wird sie, und wir werden verwandelt. Sind Sie heute schon einmal auf dem Ele-fanten geritten? Jetzt wäre die Zeit für dafür. Auch Indien könnten wir als Reise empfehlen. Wollen Sie in China versumpfen oder doch lieber weiter mit dem Ballon? Natürlich ist das Wetter unbeständig und eine Schießerei ist der besondere Reiz Amerikas.
Sie benötigen nur leichtes Handgepäck und starke Lachmuskulatur. Fragen Sie an der Abendkasse nach Nebenwirkungen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist nur Reiselust bekannt.“

Am 15. Mai 2014, 19:00 Uhr, im Theater DIE SCHOTTE führen 8 junge Gefangene und zwei Spielerinnen des Spontantheaters Greiz eine Theaterfassung des berühmten Jugendbuches „In 80 Tagen um die Welt“ auf. Im Anschluss das Publikum in bewährter Tradition wieder Gelegenheit, mit den Schauspielern_innen und der Regisseurin und Freizeitbeamtin Anke Hartmann zu Fragen des Strafvollzugs aber zum Theaterprojekt "Kultur hinter Gittern" direkt ins Gespräch zu kommen.

Warum „In 80 Tagen um die Welt“? Als Begründer der modernen Science-Fiction-Literatur, ist Jules Verne ein Klassiker. In dieser Abenteuergeschich-te setzt der exzentrische Engländer Phileas Fogg sein Vermögen aufs Spiel, um zu beweisen, wie klein und modern die Welt geworden ist. Er wettet mit seinen Freunden aus seinen Club um seinen gesamten Besitz. Und schon geht es los per Eisenbahn, Schiff, Elefant, Ballon, usw. um die Welt.

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Autor: Doreen Tietz
aus Erfurt
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