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Gert Schramm liest in der Gustav Adolf Kapelle

14. April 2015 um 19:00
Gustav Adolf Kapelle, 99189, Witterda
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Gert Schramm

ist Zeitzeuge des Naziterrors und Buchautor.

Bis 1944 verlebte er einige Jahre in Witterda bei seinen Großeltern eine unbeschwerte Kindheit und Schulzeit.

Wegen seiner dunklen Hautfarbe wurde der Erfurter Gert Schramm Opfer des Rassenwahns der Nazis. Die verschleppten ihn als 15 - Jährigen nach Buchenwald.
Er überlebte die Strapazen der Arbeit im Steinbruch und in der Bauabteilung des Vernichtungslagers.

Nach der Befreiung durch die sowjetische Armee arbeitete er im Lagerkomitee.

Getreu dem Schwur der ehemaligen KZ – Häftlinge bezeugt er die Gräueltaten der Schergen und will mit seinem Buch die Erinnerungen an diese schlimmen Zeiten wach halten, damit sich dieser Rassenwahn und die Ausgrenzung nie wiederholt.

Anlässlich der Feierlichkeiten zur Befreiung des KZ – Lagers weilt Herr Schramm, der in Eberswalde wohnt, in Weimar.
Der jetzt 86 – jährige nutzt die Gelegenheit zur Rückkehr an den Ort der Kindheit und stattet Witterda einen Besuch ab.
Der Förderverein Gustav Adolf Kapelle e.V. hat ihn zu einer Lesung aus seinem Buch „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann - Mein Leben in Deutschland“
in die Kapelle für den 14.04.2015 um 19.00 Uhr eingeladen.

Seien Sie gespannt, was Herr Schramm zu berichten hat! Vielleicht gibt es ein Wiedersehen.

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Autor: Uwe Transchel
aus Sömmerda
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