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Konferenz "Ethnologie im Sudan und Südsudan" an der Uni Erfurt

25. Juni 2016 um 10:00
Universität Erfurt, 99089, Erfurt
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Die Hochschulgruppe SOS Darfur an der Universität Erfurt lädt am 25. Juni zu einer Konferenz unter dem Titel „Ethnologie im Sudan und Südsudan“ ein. Bekannte Ethnologen, aber auch junge Wissenschaftler werden darin den Stand ihrer ethnologischen Forschungen vorstellen und Diskussionsthemen anstoßen. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir den Fokus weg von den Konflikten, mehr hin zu den Menschen vor Ort legen“, heißt es dazu in einer Ankündigung der Studierenden. Denn vor allem im Zusammenhang mit der Flüchtlingsdebatte in Deutschland und Europa werde es immer wichtiger, die Herkunftsländer kennenzulernen und zu verstehen. Die Konferenz beginnt um 10 Uhr, Ende ist gegen 18 Uhr.

Die Hochschulgruppe SOS Darfur setzt sich mit den Menschenrechtsverletzungen im Sudan und Südsudan auseinander, ein Thema, das seit dem Abkommen zwischen der EU und afrikanischen Staatsoberhäuptern, wie beispielsweise dem sudanesischen Präsidenten Omar Al-Bashir, wieder mehr Aktualität in den Medien gewinnt. SOS Darfur verfolgt die politische, soziale, wirtschaftliche, religiöse und ethnologische Lage im Sudan und Südsudan seit 2008 – die Situation vor Ort ist geprägt von Marginalisierung, Völkermord, Bürgerkrieg. Mit Veranstaltungen, wie Benefizparties, Vorträgen, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Informationsständen und Konferenzen macht die Hochschulgruppe auf die Situation im Sudan und Südsudan aufmerksam.

Programmübersicht

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Autor: Denise Felix
aus Erfurt
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