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Rock küsst Swing

16. Juni 2012 um 22:00
Engelsburg, 99084, Erfurt
Zusammen sind sie„Floyd Pepper & The Swing Club“: André Bohne,
Heiko Wiederhold, David Kretzschmar und René Koch. David verblüfft bei jedem Auftritt die Zuhörer damit, dass er den Jazzbass mit den Füßen spielt. Zur Wahl des  Bandnamens  gibt es übrigens auch eine Erklärung: „Floyd Pepper ist so ‘ne coole Sau“, sagt René Koch. Floyd Pepper ist der Gitarrist der Muppetshow-Band.
Zusammen sind sie„Floyd Pepper & The Swing Club“: André Bohne,
Heiko Wiederhold, David Kretzschmar und René Koch. David verblüfft bei jedem Auftritt die Zuhörer damit, dass er den Jazzbass mit den Füßen spielt. Zur Wahl des Bandnamens gibt es übrigens auch eine Erklärung: „Floyd Pepper ist so ‘ne coole Sau“, sagt René Koch. Floyd Pepper ist der Gitarrist der Muppetshow-Band. (Foto: Carlo Bansini)
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Es hört einfach nicht auf. Wer einmal Musik gemacht hat, will es immer wieder tun. Beinahe jeder Infizierte kann ein Lied davon singen. Im wahrsten Sinne des Wortes... Da ist es egal, dass jeder von ihnen mit beiden Beinen im Leben steht, in Job und Familie fest eingebunden ist. Früher, da haben sie alle irgendwie Musik gemacht, recht professionell sogar. Auch jetzt noch, manchmal. Doch es kribbelt in den Fingern...

André und David, Heiko und René nicken. Und sie wollen es nochmal wissen. Raus auf die Bühne. „Wir wollten Irgendwas zusammen machen, wo vor allem der Spaß im Vordergrund steht und alles stimmig ist.“, erinnert sich Gitarrist René Koch an den vergangenen Herbst. Stimmig ist es sowieso zwischen den Vieren, seit Jahren sind die Jungs befreundet. Und jeder mag Musik ein wenig anders: David steht mehr auf Jazz, André, Heiko und René kommen aus der rockigen Ecke.

Nach etlichen Stunden des Suchens und immer-wieder-Ausprobierens haben sie ihre Richtung gefunden: Es ist Swing.

Doch er klingt anders. Sie wollen nicht einfach etwas nachspielen, eine bessere Jukebox sein, wenn sie als „Floyd Pepper & The Swing Club“ auf der Bühne stehen. Die vier machen ihr eigenes Ding draus, mit ganz viel Liebe zum Detail. Allein die Songauswahl lässt das Publikum schon einmal aufhorchen. Titel von Depeche Mode, Nirvana, von Motörhead, ­AC/DC, oder Metallica leicht bes(ch)wingt? „Wir wollten eben mal was anderes machen und haben uns ganz bewusst für die Musik entschieden, die wir besonders mögen“, erklärt Heiko Wiederhold diese Entscheidung.

Ihre Songs sind eine bunte Mischung aus den 80-er und 90-er Jahren. Dabei ist jeder eine neue Herausforderung, wenn er sich in den Floyd-Pepper-Sound verwandeln soll. Manchmal muss man den Drive rausnehmen, es erdiger machen, so sagen die Kenner. Dann wieder alles aufpeppen. Es kann sein, dass sich ein Lied mal gar nicht für die Swing-Variante eignet. Andere wieder, die meisten, erstaunen selbst die Musiker. So gut funktionieren sie in der neuen, ungewohnten Interpretation. Und vielleicht, später einmal, spielen sie auch eigene Titel. Die Zeit wird es zeigen.

„Wir haben unseren Sound gefunden“, weiß René Koch und blickt mit seinen Bandkollegen auf Wochen voller harter Arbeit im Proberaum zurück. Und Wochen voller Spaß. Denn das ist das Wichtigste für sie: Die Freude am Musikmachen und daran, dass sie es gemeinsam tun. Vollkommen entspannt. Und das ist nun wirklich nicht zu überhören.

LIVE ZU ERLEBEN:

Auftritt zum Krämerbrückenfest: Samstag, 16. Juni, ab 22 Uhr im Biergarten der Engelsburg. Außerdem am Sonntag, 1. Juli, im Kressepark beim Public Viewing (vor der Übertragung des Fußball-EM-Finales)

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Autor: Helke Floeckner
aus Erfurt
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