Anzeige

1. Bundesliga: SWE Volley Team

2. April 2011 um 19:30
Sportgymnasium, 99096, Erfurt
Strecken sich nach dem Ball: Eszter Kovacz und Annika Lüttge im Spiel gegen die Roten Raben. Foto: Axel Heyder
Strecken sich nach dem Ball: Eszter Kovacz und Annika Lüttge im Spiel gegen die Roten Raben. Foto: Axel Heyder
Anzeige

Der Block ist gewappnet
SWE mit schwierigem Auswärtsspiel und einer Chance gegen Münster

Von Stephan Siegl

ERFURT. So langsam biegt die Saison in der 1. Volleyball-Bundesliga auf die Zielgerade ein. Noch acht Spiele hat das SWE Volley-Team zu bestreiten und muss wohl wenigstens die Hälfte davon gewinnen, um mit dann 20 Punkten auf der Haben-Seite den Klassenerhalt zu sichern.

So in etwa sieht die Rechnung bei den Erfurterinnen aus, wobei Überraschungssiege der Konkurrenz nicht mit eingeplant sind. Ob der nächste dringend notwendige Erfolg am heutigen Abend gelingt, ist sehr fraglich. Denn um 20.15 Uhr müssen die SWE-Damen beim letztjährigen Vizemeister VC Wiesbaden antreten. Das Hinspiel in eigener Halle ging deutlich mit 0:3 an die Hessen. „Unser schwächstes Heimspiel der Saison“, so Trainer Herzberg im Rückblick. Deshalb fordert er Wiedergutmachung von seiner Mannschaft und das heißt zumindest, sich nicht wieder „abwatschen“ zu lassen.

Etwas anders sind da die Vorzeichen für das nächste Heimspiel. Mit dem Spiel gegen den früheren Deutschen Meister USC Münster beginnt die heiße Phase des Abstiegskampfes, in dem bis auf das Thüringenderby (13. April gegen Suhl) nur Gegner aus der unteren Tabellenhälfte warten. Vier Siege einzufahren, ist deshalb kein Wunschdenken, sondern durchaus realistisch.

Die „Unabhängigen“ aus Nordrhein-Westfalen“ sollen als nächstes die Punkte in Erfurt lassen. Der Tabellen-Achte gewann das Hinspiel mit 3:1 und entkam nur mit Glück und Schiedsrichterhilfe dem Tiebreak. Deshalb brennen die Mädels um Kapitän Jil Döhnert auf eine Revanche, in der um 19.30 Uhr in der Sporthalle am Sportgymnasium beginnenden Begegnung. Neben einer erneut starken Aufschlagleistung wie zuletzt gegen Vilsbiburg und einer besseren Annahme, gilt das Hauptaugenmerk den beiden gegnerischen Angreiferinnen. Mit der Kroatin Hana Cutura (1,96 Meter) und der kleinen, aber wuchtigen Ines Bathen (1,71Meter) hatten die Thüringerinnen beim Hinspiel so ihre Mühe. Doch Erfurts zuletzt verbesserter Block dürfte gewappnet sein. Die Fans sind es schon lange.

Anzeige
Anzeige
Autor: Lokalredaktion Erfurt
aus Erfurt
Anzeige
Anzeige