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Naturwissenschaften an der Waldorfschule – Ein Info– und Experimentierabend

19. Januar 2012 um 19:30
Waldorfschule, 07549, Gera
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Die Pädagogen laden zum Experimentierabend Naturwissenschaften in der Waldorfpädagogik mit Herrn Jens Hübl (Oberstufenlehrer) ein.

Was macht man denn so an einer Waldorfschule? Rumtanzen. Selten. Es gibt Unterricht: Biologie, Chemie, Physik, Geografie und vieles mehr. Es ist bekanntlich nicht so einfach, Naturwissenschaften zeitgemäß so zu unterrichten, dass ein Jugendlicher eine richtige Einstellung dazu bekommt. Praktisch ist es, wenn ein Schul-Lehrplan wie an der Waldorfschule flexibel gehandhabt werden kann. Die Lehrer sollen selbst erkennen, was angemessen für ihre Schüler ist. Das ist eigentlich ihr Beruf. Die Schüler sind nicht für das Fach da, sondern das Fach für die Schüler. Und es geht darum, selbst etwas zu entdecken, zu erforschen und zu experimentieren.

Die neuen naturwissenschaftlichen Unterrichtsräume der Waldorfschule in Gera Lusan sind gerade fertig geworden. Im nächsten Schuljahr beginnt für die Schüler hier die Oberstufe. Das ist die 9. Klasse. Da haben sie schon drei Jahre Physik gehabt: Akustik, Optik, Wärmelehre, Elektrizitätslehre, Mechanik, Hydraulik, Aeromechanik. Sie können sich selbständig Themen erarbeiten und Experimente planen. Wie funktioniert ein Benzinmotor, ein Telefon, ein Kraftwerk? In der Chemie werden die Schüler so oft es geht selbst experimentieren. Wer aus Erdöl selbst Kunststoffe herstellt, beginnt zu ahnen, warum Erdöl eigentlich kein Heizstoff sein soll. Wissen, Fähigkeiten, Einstellungen werden so angemessen vermittelt. Die Waldorfschule hat dafür ein klares Konzept.
Am 19. Januar 2012 ab 19.30 Uhr können Sie sich im Chemieraum der Freien Waldorfschule Gera Lusan darüber selbst informieren und mitexperimentieren.

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Autor: Regina Pfeiler (aus Gera)
aus Gera
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