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Vor 100 Jahren: Völkermord an den Armeniern - Gedenkveranstaltungen in Gera

19. April 2015
Trinitatiskirche, 07545, Gera
Todeslager in der Wüste genocide-museum.am
Todeslager in der Wüste genocide-museum.am (Foto: http://genocide-museum.am/eng/armin_wegner.php Wallstein Verlag, Germany. All rights reserved)
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Am 24. April 1915 wurden in Istanbul zahlreiche Angehörige der armenischen Minderheit verhaftet, gefoltert und ermordet. Dies bildete den Auftakt zu einem Völkermord, der im Schatten des 1. Weltkrieges vollzogen wurde. Neben Armeniern wurden auch syrische und griechische Volksangehörige systematisch verfolgt. Den Massakern, Pogromen und Todesmärschen fielen ca. 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Der Deutsche Staat, damals Bündnispartner des Osmanischen Reiches, schwieg zu den Verbrechen und nahm den tausendfachen Tod von Zivilisten in Kauf.

Mit diesem Genozid begann das „Jahrhundert der Völkermorde“, dem noch weitere unvorstellbare Gräuel folgen sollten.

Auch in Gera wird mit drei Veranstaltungen an den Völkermord vor 100 Jahren erinnert:

"Armin T. Wegener - Zeuge des Genozides"
Abendgottesdienst, Sonntag 19. April, 19:00 Uhr in St. Michael, Gera-Pforten

Erinnerung an den Völkermord an den Armeniern vor 100 Jahren
ökumenischer Gedenkgottesdienst

Sonntag, den 26. April, 17:00 Uhr in St. Trinitatis Gera

Lesung "Beihilfe zum Völkermord" mit Jürgen Gottschlich
Montag, 27. April 19:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Talstr. 30

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Autor: Michael Kleim
aus Gera
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