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Wie alt ist die 1000-jährige Eiche von Nöbdenitz wirklich? - Vortrag im Museum Burg Posterstein

31. Oktober 2016 um 15:00
Museum Burg Posterstein, 04626, Posterstein
Die 1000-jährige Eiche in Nöbdenitz - wie alt ist sie wirklich?
Die 1000-jährige Eiche in Nöbdenitz - wie alt ist sie wirklich?
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Am Feiertag besteht bei einer feierlichen Finissage zum letzten Mal die Möglichkeit, die Sonderausstellung über Hans Wilhelm von Thümmel anzusehen.

Hans Wilhelm von Thümmel (1744–1824) stieg am Hof der Ernestiner Herzöge in Gotha zwischen 1760 und 1804 vom Pagen zum Minister auf. In Altenburg brachte er viele wichtige Projekte voran, darunter die Vermessung und Kartierung des Altenburger Landesteils, den Straßenbau sowie den Bau eines modernen Krankenhauses und mehrerer Armenhäuser.

Zum Altersruhesitz wählte sich Thümmel nach 57 Dienstjahren 1817 sein Rittergut Nöbdenitz, von dem es nicht weit zum Musenhof Löbichau war. Er kaufte die uralte Eiche im Ort und wählte sie sich zu seiner ungewöhnlichen Grabstätte.

Die wissenschaftlichen Meinungen über das Alter der Eiche gehen heute noch weit auseinander und reichen von 600 bis 1200 Jahren. Dr. Matthias Schütze, der seit Jahrzehnten das Wachstum von Bäumen erforscht, verfasste für das Buch zur Ausstellung “Im Dienste der Ernestiner” ein Kapitel über das Alter der 1000-jährigen Eiche von Nöbdenitz. Mit einem kurzen Vortrag in der Ausstellung stellt Schütze seine Forschungen vor.

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Autor: Marlene Hofmann
aus Gera
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