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Alltagsgeschichten aus Gotha in historischen Fotos - Teil 2

14. März 2013 um 14:00
Klub Galletti, 99867, Gotha
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Seltene Fotografien, die überwiegend aus privatem Besitz stammen, werden am 14. Februar um 14 Uhr im Klub „Galletti”, Jüdenstr. 44 in einem Lichtbildervortrag von Dr. Helga Raschke gezeigt.
Sie veranschaulichen, wie sich das Leben in der Stadt, in der Wirtschaft, in Haus und Hof und in der Familie verändert hat. Mancher Gothaer wird sich selbst oder seine Vorfahren wieder erkennen.
Die Momentaufnahmen führen durch etwa 80 Jahre Geschichte der Stadt Gotha und zeigen Lebensbilder aus den Bereichen Handwerk, Dienstleistung, Elektrizität, Straßenbahn, Waldbahn, Freizeit, Kultur, Erholung und Kinderspiel. Es geht dabei um die begehrte Gothaer Wurst, um die Arbeit der Handwerker vom Bau oder in der Metall- und Glasschmuckindustrie, die 1946 in Gotha ansässig wurde. Der letzte Bergmüller und seine Mühle, die vom Leinakanal betrieben wurde, musste der Wasserkunst weichen. Die Fotos zeigen die ersten Straßenbahnfahrten in Gotha, die nicht nur Passagiere transportierten, sondern auch Kohlen zum Elektrizitätswerk. Die Stadt zählt zu den ersten in Deutschland, die eine „Elektrische“ besaß. Im Jahre 1929 wurde sie erweitert, so dass die Gothaer die Ausflugziele im Thüringer Wald nun mit der Bahn erreichen konnten. Erinnert wird auch an viele kulturelle Höhepunkte, wie das Landestheater mit seinen Schauspielern, den Hochseilartisten Camilio Mayer oder an die tollen Tage der Faschingszeit in den 50er Jahren. Die alten Fotos sind wichtige Zeitdokumente über das Alltagsleben einer jeden Generation. Sie erzählen Geschichten vergangener Zeiten und wecken Erinnerungen an besondere Ereignisse.

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Autor: Anett Hergl Volkssolidaritaet
aus Gotha
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