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"Deutsche Künstler im Exil 1933 - 1945" - Werke aus der Sammlung "Memoria" von Thomas B. Schumann

18. Februar 2015 um 10:00
KunstForum Gotha, 99867, Gotha
Alfred Hermann Helberger, Norwegische Landschaft
Alfred Hermann Helberger, Norwegische Landschaft (Foto: ©Thomas B. Schumann)
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Thomas B. Schumann, geboren in Köln, studierte nach Buchhandelstätigkeit Germanistik und Geschichte. Mit 15 Jahren hatte er eine beeindruckende Begegnung mit Thomas Manns Witwe Katia in Kilchberg bei Zürich, die ihn zur Beschäftigung mit der deutschen Exil-Kultur der Jahre 1933-1945 animierte. Seitdem widmet er sich als Autor, Verleger und Sammler intensiv der Exil-Thematik.

Ausstellung "Deutsche Künstler im Exil 1933 - 1945"
Zwischen 1933 und 1945 erlebte Europa die größte Massenflucht seiner Geschichte. Aufgrund der nationalsozialistischen Machtergreifung verließen über 500.000 Menschen ihre deutsche Heimatstadt, darunter gingen schätzungsweise allein 8.000 Kunst und Kulturschaffende ins Exil. Jüdische Künstler traf die Verfolgung des NS-Regimes besonders hart. Sie mussten um ihr Leben fürchten und konnten nur durch eine Flucht in europäische Nachbarländer dem Massenvernichtungslager entgehen.

Im Exil fanden sie eine neue Lebensgrundlage und konnten ihre Kunst ausüben. Doch aufgrund der vielen bitteren Erfahrungen und Erlebnisse änderte sich meist die künstlerische Formsprache. Dabei entstand eine facettenreiche, malerische Vielfalt.

Die Ausstellung „Deutsche Künstler im Exil 1933 - 1945", die bis zum 13. März 2015 im KunstForum Gotha zu sehen ist, zeigt die Vielfalt dieser Werke aus der Sammlung „Memoria“ von Thomas B. Schumann.

Weitere Informationen zum KunstForum Gotha finden Sie auf www.kultourstadt.de

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Autor: Mandy Wettstein
aus Gotha
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