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Für die Lebenden: Hochschulchor und -orchester führen Brahms' "Deutsches Requiem" in Ohrdruf auf

15. November 2015 um 17:00
Trinitatiskirche, 99885, Ohrdruf
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Johannes Brahms las gern in der Bibel. Dennoch gilt er nicht als strenggläubiger Komponist, sondern als ein eher religiös frei denkender Mensch, der in seinen Werken weitgehend auf eine liturgische Bindung verzichtete. So ist denn auch sein berühmtes "Deutsches Requiem" op. 45 kein Requiem im traditionellen Sinne, sondern primär den noch Lebenden gewidmet. Es stellt die Menschheitsthemen der Vergänglichkeit und der Hoffnung auf ein ewiges Leben einander gegenüber.

Dieses im Jahre 1868 im Dom zu Bremen uraufgeführte, gewaltige Chorwerk erklingt nun an drei Tagen hintereinander in verschiedenen Thüringer Kirchen. Interpretiert wird es vom Chor und Orchester der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar unter der Gesamtleitung von Claudio Novati. Als Solisten wirken die Sopranistin Maria Hengst und der Bariton Jörg Reddin mit.

Das "Deutsche Requiem" erklingt am Volkstrauertag,Sonntag, 15.11. um 17:00 Uhr in der St. Trinitatiskirche in Ohrdruf. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Weitere Informationen und Aufführungstermine unter dem Link zur Seite der Hochschule für Musik in Weimar

Foto: Deutscher Friedhof in Schäßburg (Siebenbürgen), M. Pohl

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Autor: Michael Pohl
aus Gotha
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