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Musikalische Spielarten der Melancholie

13. November 2014 um 20:00
Kulturhaus, 99867, Gotha
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Düster melancholische Gedanken in berührende Melodien gewandt erklingen am 13. November 2014 im Sinfoniekonzert der Thüringen Philharmonie Gotha im Kulturhaus. Das Motto des Konzertabends „Es ist etwas Endgültiges“ liefert ein Ausspruch von Peter Tschaikowsky, mit dem er kurz nach Vollendung seiner Sinfonie Nr. 6, der „Pathétique“, sein schwermütiges Lebensgefühl beschrieb. Von einem ähnlichen Grundton sind auch die Werke der ersten Konzerthälfte bestimmt.
Eingangs erklingt unter Chefdirigent Michel Tilkin das berühmte „Adagio for Strings“ op. 11 des Amerikaners Samuel Barber. Die fließende Melancholie, die Geschlossenheit und Stringenz des nur neunminütigen Stückes machten es vor allem als musikalische Untermalung von gefühlvollen Filmszenen weltberühmt.
Vor der Konzertpause wird das Orchester gleich von vier Solisten bereichert, den Mitgliedern des renomierten Raschèr Saxophon Quartetts. Sie spielen das 2011 entstandene „Ilori für vier Saxophone und Orchester“ des Georgiers Giya Kancheli, das eigens für sie konzipiert wurde. Kancheli ist, wie Barber, kein Avantgardist, sondern bedient sich tonaler Strukturen, die er raffiniert mit modernen Techniken kombiniert. Seine Sprache besticht mit leisen, dennoch sehr intensiven Tönen und lässt deutlich die Wurzeln des heute in Belgien lebenden Künstlers erkennen. Das Publikum erwartet somit ein Programm, das einlädt zum Innehalten und Staunen über die grenzenlose Ausdruckskraft der Musik.
Konzertbeginn im Kulturhaus Gotha ist 20 Uhr. Karten im Freiverkauf gibt es (ab 13,00 € / 10,40 € ermäßigt) in der Tourist-Information in Gotha (Hauptmarkt 33, 99867 Gotha, Tel.: 03621-50 78 57 12), online unter www.proticket.de sowie an der Abendkasse. Schüler zahlen auf allen Plätzen nur 5 €.

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Autor: Luise Ehrhardt Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach
aus Gotha
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