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Verführerischer Klang einer sanften Revolution

8. Januar 2015 um 20:00
Kulturhaus, 99867, Gotha
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Mit Debussy, Ravel und Bartók stehen am 8. Januar 2015 im Konzert A5 der Thüringen Philharmonie Gotha drei Komponisten auf dem Programm, die durch einzigartige Klangschöpfungen das Musikleben ab 1990 entschieden geprägt haben.
Als sanfte Revolution hat Debussys erstes Orchesterwerk Prélude à l’après-midi d’un faune von 1892 seinen Weg in die Ohren der Zuhörer gefunden. Im Prélude hat Debussy ein Gedicht von Stéphane Mallarmé vertont, in dem der Waldgott Faun vergeblich nach Wassernymphen jagt. Die Hitze der Jagd hebt Debussy in atmosphärisch verdichtete Klänge, die den Saal zum Flirren bringen.
Im Anschluss folgt Maurice Ravels Klavierkonzert in G-Dur. Als Zeitgenosse Debussys hat sich auch Ravel wenig von herkömmlichen Traditionen beeindrucken lassen. Und so ist das Klavierkonzert in G-Dur ein klanggewaltiges Ohrenspektakel mit Abstechern in die Welt des Jazz. Den hochanspruchsvollen Klavierpart übernimmt die französische Pianistin Hélène Tysmann, Preisträgerin diverser internationaler Wettbewerbe.
Nach der Pause erklingt Béla Bartóks Konzert für Orchester Sz 116. Das Konzert ist 1943 im New Yorker Exil entstanden und gehört zu Bartóks zugänglichster und beliebtester Komposition, die in ihrer Melodik geradezu romantisch geprägt ist. Am Pult steht Chefdirigent Michel Tilkin.

Konzertbeginn im Kulturhaus Gotha ist um 20 Uhr. Karten gibt es (ab 13 € / 10,40 € ermäßigt) in der Tourist-Information in Gotha (Tel.: 03621-50 78 57 12), online unter www.proticket.de sowie an der Abendkasse. Schüler zahlen auf allen Plätzen nur 5 €.
Weitere Informationen: www.thphil.de

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Autor: Luise Ehrhardt Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach
aus Gotha
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