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„Worauf Du Dich verlassen kannst“ - Zu Christi Himmelfahrt: 56. Männerwallfahrt des Bistums Erfurt zum Klüschen Hagis

17. Mai 2012
Wallfahrtsort Klüschen Hagis, 37359, Wachstedt
In jedem Jahr steht die Männerwallfahrt unter einem neuen Leitwort, das auch auf der Altarbühne groß wiedergegeben wird. Das Bild entstand zur 54. Männerwallfahrt des Bistums Erfurt zum Klüschen Hagis am Fest Christi Himmelfahrt.
In jedem Jahr steht die Männerwallfahrt unter einem neuen Leitwort, das auch auf der Altarbühne groß wiedergegeben wird. Das Bild entstand zur 54. Männerwallfahrt des Bistums Erfurt zum Klüschen Hagis am Fest Christi Himmelfahrt. (Foto: Marcel-Callo-Haus)
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„Worauf Du Dich verlassen kannst“ - dies ist das Leitwort der 56. Männerwallfahrt des Bistums Erfurt zum Klüschen Hagis am Fest Christi Himmelfahrt (Donnerstag, dem 17. Mai).

„Viele Menschen sind verunsichert. Wem kann ich vertrauen? Worauf kann ich mich verlassen? Menschen sehnen sich nach Zuverlässigkeit, Geradlinigkeit und Ehrlichkeit. Dafür steht die Botschaft Jesu. Seine Worte und sein Handeln geben uns Zuversicht: Worauf du dich verlassen kannst!“, erklärt Peter Nagler, Referent für Erwachsenenseelsorge im Eichsfeld, das Wallfahrtsmotto.

Der Wallfahrtsgottesdienst mit Bischof Joachim Wanke beginnt um 9.15 Uhr, schließen wird die Wallfahrt gegen 12.30 Uhr mit dem Ende der Feierstunde. Die Wallfahrtskollekte ist zur Unterstützung der Erwachsenenseelsorge im Bistum Erfurt bestimmt.

Eine lang geübte Tradition findet auch in diesem Jahr ihre Fortsetzung: Seit 1957 gestaltet der Bläserchor aus Kefferhausen die heilige Messe und die Feierstunde. Ihm zur Seite stehen der Heiligenstädter Werner Weber an der Orgel - auch er ist schon seit vielen Jahren dabei - sowie der Kirchenchor von Bischofferode unter Leitung von Franziska Hose-Weidemann.

Die Männer aus Deuna, deren Dorf vor rund 850 Jahren erstmals erwähnt wurde, heißen den Bischof im Namen der Wallfahrer willkommen und tragen in der Messe die Lesung und die Fürbitten vor. Die Predigt in der Feierstunde hält Dompropst Gregor Arndt aus Erfurt.

Wallfahrer, die mit dem Auto anreisen, werden gebeten, sich zu Fahrgemeinschaften zusammenzuschließen, um die Umwelt nicht unnötig zu belasten und das Verkehrsaufkommen zu verringern. Parkplätze gibt es in Wachstedt und Martinfeld in ausreichender Menge. Ordner weisen die Fahrzeuge ein.

Die Durchfahrt bis zur Wallfahrtsstätte ist nur mit Sondergenehmigung gestattet. Besonders für ältere und gehbehinderte Wallfahrer richtet der Malteserhilfsdienst einen Pendelverkehr zwischen den Parkplätzen und der Wallfahrtskirche ein.

Wer mit einem Pferdegespann zur Wallfahrt fährt oder ein Kleinstfahrzeug (Minitraktor oder ähnliches) benutzt, muss ebenfalls, wie alle anderen Verkehrsteilnehmer, sein Fahrzeug auf einem der Parkplätze, beispielsweise am eigens eingerichteten Weideplatz für Pferde am Abzweig Ascherode, zwischen Martinfeld und dem Klüschen, abstellen.

Fahrräder können an eigens eingerichteten Standorten abgestellt werden, zu denen Hinweisschilder führen. Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus Uder übernehmen die Organisation. Das Abstellen der Fahrräder erfolgt auf eigene Gefahr. Weder der Veranstalter der Wallfahrt noch die Pfadfinder als Ordner übernehmen versicherungstechnische Haftung bei Verlust oder Beschädigung.

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Autor: Lokalredaktion Eichsfeld
aus Heiligenstadt
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