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Goldener Lohn für knackige Früchte - Einladung zum Apfelfest

29. Oktober 2011 um 08:00
Obstgut Triebe, 07646, Schöngleina
Madeleine Müller, Mitarbeiterin des Obstgutes, kümmerte sich um die Vorarbeit für die Präsentation der Früchte auf der BUGA Koblenz.
Madeleine Müller, Mitarbeiterin des Obstgutes, kümmerte sich um die Vorarbeit für die Präsentation der Früchte auf der BUGA Koblenz.
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Eine sensationell gute und üppige Apfel- und Birnenernte ist geschafft, die Früchte eingebracht. Zeit für Elfi und Lars Triebe, wieder Jung und Alt zum traditionellen Apfelfest auf ihr Obstgut nach Zinna einzuladen.
Dazu lassen sich viele Obstfreunde aus dem gesamten Kreis und darüber hinaus nicht zweimal bitten – das zeigten die vielen gut besuchten Feste in den Jahren zuvor.
Beim 13. Fest am 29. Oktober stehen natürlich wieder die knackigen Früchte im Mittelpunkt. Es kann geschaut, verkostet und gekauft werden. Bei fünf Birnen- und 20 Apfelsorten – von süß bis sauer, von weich bis fest – wird jeder seine Lieblingssorte finden – je nach persönlichem Geschmack.

Dort werden dann auch die „Goldstücke“ zu sehen und zu schmecken sein. Denn golden glänzt eben nicht nur manche Apfel- oder Birnensorte, die dem Besucher in Triebes Hofladen wohl sortiert entgegen lachen. Golden glänzt auch eine große Medaille, die Elfi und Lars Triebe für ihre tollen Früchte bei der Bundesgartenschau in Koblenz einheimsten. Dort hatten sie sich im Rahmen der BUGA-Schau „Schätze des Herbstes“ am Gemeinschaftsstand Thüringen und Sachsen-Anhalt beteiligt und bei der „Obstolympiade“ mit fünf köstlichen Birnen- und zwei Apfelsorten ins Rennen gegangen. Diese Früchte mit so klangvollen Namen wie „Shampion“, „Gala“, „Concorde“, „Condo“, „Alexander Lucas“, „Vereinsdechant“ oder „Conference“ sammelten nach Begutachtung der Fachjury und deren strengen Sortenkriterien insgesamt sechs kleine goldene und eine silberne Medaille ein.
Für dieses Top-Ergebnis gab es dann die große Goldmedaille – die höchste Auszeichnung, welche die Triebes bereits zum zweiten Mal einheimsten – zuvor schon bei der BUGA Gera/Ronneburg. Die wichtige Vorarbeit übernahm Mitarbeiterin Madeleine Müller, die frisch geerntete Früchte für die Präsentation sorgfältig auswählte und verpackte. Natürlich macht diese Auszeichnung die Obstbauern aus Zinna auch stolz, denn damit ernten sie im doppelten Sinne des Wortes die Früchte ihrer Arbeit.

Doch zurück zum Fest. Natürlich warten auch andere Gaumenfreuden wie Rostbratwurst, Federweißer und wenn’s arg kühl ist auch Glühwein auf die Apfelfestbesucher an diesem Tag.

Vor Ort in bewährter Weise ein Experte, der Obstsorten bestimmt. Wer also nicht weiß, welche Sorte Äpfel an seinem Gartenbaum reift, einfach zwei, drei Stück mitbringen. Und etwas Zeit – sein Ratschlag ist nämlich begehrt… Wer Fragen zum Obstbau oder zum richtigen Obstbaumschnitt hat, der kann mit den Fachleuten vor Ort ins Gespräch kommen, untereinander fachsimpeln, sich austauschen. Bei schönem Wetter sind die beliebten Plantagenrundfahrten angesagt. Musik und Unterhaltung runden den Tag ab, der für die Besucher 8 Uhr beginnt und 17 Uhr endet.

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Autor: Kerrin Viererbe
aus Hermsdorf
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