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Bierbußen und Strafbiertrinken auf dem Ratskellersaal in Schkölen

28. Oktober 2011 um 19:00
Ratskeller, 07619, Schkölen
In Schkölen sind Hopfen und Malz nicht verloren - Wohl bekomm's.
In Schkölen sind Hopfen und Malz nicht verloren - Wohl bekomm's. (Foto: Foto: I. K., Heimat- und Burgverein Schkölen)
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Was in aller Welt sind Bierbußen? Wann und wo fand das Strafbiertrinken statt? Und welche Ess- und Trinkgewohnheiten gab es in alter Zeit?

Der Heimat- und Burgverein Schkölen hat sich für Freitag, den 28. Oktober um 19.00 Uhr auf den Ratskellersaal in Schkölen zwei Referenten eingeladen, die sich mit dieser Thematik auf informative und amüsante Weise auseinandersetzen. Herr Uwe Becker aus Camburg spricht über das Phänomen Bierbus(s)en und Strafbiertrinken im Alltag vergangener Jahrhunderte. Herr Hans-Joachim Pätzold führt uns in die Zeit der Bierbrauer im Amt Rossla im 15. Jahrhundert. Er berichtet über Biersorten, Qualitätsunterschiede, Brauorte, die Gewerke rund ums Bier sowie die Ess- und Trinkgewohnheiten des Hochadels und der Bauern im ausklingenden Mittelalter.

Silvio Nimmler vom Heimat- und Burgverein Schkölen wird als dritter im Bund die Rede auf die Braukommune von Schkölen bringen und Heimatgeschichte aus der Chronik des alten Lehrer Emil Ulrici vermitteln. Zwischen den Vorträgen erklingen durch Frau Seliwanow und den Männern des Gesangsvereins Humor Schkölen Trinklieder von damals und heute.
Passend zum Thema gibt es für das leibliche Wohl verschiedenen Biersorten und deftige Kost. Der Eintritt ist frei.
Für eine Spende am Ausgang ist der Verein dankbar. Wie bereits angekündigt können an diesem Abend erstmals die Broschüre über die Dichterin Juliane Richarde Peter und das übersetzte Bürgerbuch von 1769 – 1831 käuflich erworben werden.

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Autor: Lokalredaktion Holzlandbote
aus Hermsdorf
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