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Filmdokumentation zur Aufarbeitung des Holocaust im Jugendzentrum Wasserturm

8. Februar 2011
Wasserturm, 07607, Eisenberg
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Eisenberg (Detlef Poller). Die Gegenwärtigkeit des Erinnerns:
Aus Anlass des Holocaust-Gedenktages 2011 und aus Protest gegen jede Form des Antisemitismus präsentiert 'Solid“ in Kooperation mit dem Jugendzentrum Wasserturm am 8.2. um 20 Uhr Auszüge aus der Filmdokumentation „Shoah“ und lädt zur anschließenden Diskussion ein.

Mitte der 80er Jahre legte der Filmemacher und Résistance-Kämpfer Claude Lanzmann eine der radikalsten und umfassendsten Filmarbeiten vor, die mit dem Schema brechen: keine Musik, kein Kommentar, kein einziger Leichnam und keine Minute Archivaufnahmen. Statt dessen 12 Jahre Arbeit, 350 Stunden Material und 9 1/2 Stunden Film gegen das Vergessen. Keine Dokumente der Vergangenheit, sondern die Gegenwärtigkeit des Erinnerns.
Lanzmann besuchte „Todesfabriken“ wie u.a. Sobibor & Treblinka und befragte in Polen, in Israel, in den USA und in Deutschland die letzten Augenzeugen der Katastrophe zu Themen wie Deportation und Lageralltag.
Überlebende der »Sonderkommandos«, Zuschauer und NS-Täter kommen zu Wort.
Das Jugendzentrum Wasserturm in Eisenberg ist einer der vorerst 6 Aufführungsorte in Thüringen, an denen im Rahmen der „Solid“-Veranstaltungsreihe „Shoah“ gezeigt wird. Bildungswerk BLITZ e.V. freut sich über rege Beteiligung! Der Eintritt ist frei!

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Autor: Lokalredaktion Holzlandbote
aus Hermsdorf
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