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Bildung soll Bundesangelegenheit werden?

28. März 2012
Stoyschule, 07743, Jena
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Zu einer solchen Gesetzesinitiative der Bundesregierung konnte der Bundesrat gestern, am 28. März 2012 Stellung nehmen. Die Diskussion fand im Rahmen eines Rollenspieles im Gebäude des Bundesrates in Berlin statt. Als Ländervertreter agierten Schülerinnen und Schüler der Karl-Volkmar-Stoy-Schule in Jena. Die Bundesregierung wurde von den Fachschülern Nicole Otto und Andreas Götz dargestellt. In die Rolle der Bundesratspräsidentin schlüpfte Elisabeth Lemser. Unterstützt wurde sie von der Schriftführerin Anne Böttcher. Beide hatte reichlich Arbeit, denn zahlreiche Änderungsanträge wurden eingebracht und viele auch mit Mehrheit beschlossen. Die Bundesregierung sah allerdings die Finanzierbarkeit all der Wünsche nach freiem Schulessen, kostenfreier Bereitstellung sämtlicher Unterrichtmittel u. ä. als unrealistisch an. Ob letztendlich eine Zweidrittelmehrheit für die gewünschte Grundgesetzänderung im Bundesrat erreichbar gewesen wäre, blieb an dieser Stelle offen, denn nach der ersten Stellungnahme des Bundesrates endete das Rollenspiel. Umrahmt wurde die Studienfahrt der Stoyschule nach Berlin durch einen Besuch im Deutschen Dom mit Führungen zur deutschen Geschichte in der Zeit der Weimarer Republik und der NS-Zeit bzw. in der DDR. Außerdem konnte die Gruppe nach einer doch aufwendigen Sicherheitskontrolle am Nachmittag die Dachterrasse und die Kuppel des Reichstagsgebäudes besichtigen und einen schönen Blick über Berlin genießen.

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Autor: Uta Seibold-Pfeiffer Pressesprecherin der Karl-Volkmar-Stoy-Schule Jena
aus Jena
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