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Film "Water Makes Money"

22. März 2011 um 20:15
ARTE, Jena
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Der 22. März ist der "Internationale Tag des Wassers"!
Die UNO wählte zum diesjährigen Motto "Wasserbewirtschaftung in der Stadt" und fragt:
Wie können arme Bevölkerungsschichten effektiv mit Wasser versorgt werden? Welche Auswirkungen hat der Klimawandel? Wie müssen sanitäre Einrichtungen gestaltet sein?

Aus Anlaß des "Wassertages" zeigt ARTE ab 20:15 Uhr den privatisierungskritischen Film "Water Makes Money".
Nichts Außergewöhnliches sollte man denken, oder doch?
Der im Film kritisierte Konzern VEOLIA und dessen Zwillingskonzern SUEZ versuchen alles, um die Filmverbreitung zu behindern: Wie die Filmemacher berichteten, rief SUEZ-"Patron“ Gérard Mestrallet sogar direkt bei ARTE-Präsidentin Véronique Cayla an und verlangte die Absetzung der Sendung! Und VEOLIA erhebt vor dem höchsten französischen Verwaltungsgericht Klage gegen den Film wegen Verleumdung!
Aber ARTE und dessen Präsidentin halten dem Druck stand und stehen hinter "Water Makes Money" und dem Sendetermin! ARTE hat noch einmal jedes Detail im Film genau überprüft. Und nach nochmaliger juristischer Expertise durch den Justitiar des Senders hat ARTE sich entschieden, das Risiko, als Verbreiter des Films mitangeklagt zu werden, auf sich zu nehmen! Seien Sie also Augenzeuge dieser juristischen Schlacht mit VEOLIA!

Auch die Folgesendung lohnt sich: "Flaschenwahn statt Wasserhahn", denn "womit ist zu rechtfertigen, dass Einwohner der britischen Hauptstadt London in Flaschen abgefülltes Trinkwasser von den Fidschi-Inseln trinken, wenn gleichzeitig 35 Prozent der Fidschi-Insulaner keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben?"

Wiederholung beider Sendungen am 24. 3. ab 10:05 Uhr und am 31. 3. ab 14:45 Uhr.

Trailer zum Film:

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Autor: Frank Bernhardt
aus Jena
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