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DER SCHÖNE ORT: Karlstadt und Luther in Orlamünde

30. Juli 2016 um 15:00
Kirche Orlamünde, 07768, Orlamünde
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Kirchenführung, Vortrag und Begegnung im Rahmen der Veranstaltungsreihe DER SCHÖNE ORT der Evangelischen Erwachsenenbildung Thüringen.

Behandelt werden Ursachen, Verlauf und Wirkung der reformationsgeschichtlichen Auseinerandersetzung zwischen Luther und Karlstadt am 24. August 1524 in Orlamünde. Im Mittelpunkt stand Karlstadts vermeintlicher "Bildersturm": Beide waren sich darin einig, dass Bilder und Heiligenfiguren in den Kirchen nicht mehr angebetet werden sollten. Karlstadt jedoch ging in diesem Punkt weiter als Luther, indem er für eine generelle Entfernung (nicht Vernichtung!) aller Bilder aus den Kirchen plädierte, um jede Möglichkeit der Anbetung von vornherein auszuschließen. Luther aber, aus Rücksicht gegenüber den "Schwachen" in der Gemeinde, votierte für deren Verbleib und vertraute darauf, dass im Zuge der reformatorischen Entwicklung die Heiligenanbetung gleichsam von selbst ein Ende finden würde. Es ist eines der spannensten Kapitel der Reformationsgeschichte, weil sich daraus auch wichtige theologische Weichenstellungen für die reformatorische Bewegung in ganz Deutschland ergaben.

Mehr Informationen unter www.eebt.de

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Autor: Elisabeth Meitz-Spielmann
aus Jena
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