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Prof. Dr. Hartmut Rosa spricht mit Elisabeth von Thadden über Beschleunigung, Resonanz und Kunst. Anna Bromley kommentiert mit der Performance „À corps perdu“.

10. Juni 2015 um 20:00
Villa Rosenthal, 07743, Jena
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Prof. Dr. Hartmut Rosa von der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat den öffentlichen Diskurs zum Thema Beschleunigung entscheidend geprägt. Im Mittelpunkt seiner Forschung steht die Frage nach dem guten Leben – und warum es uns nicht gelingt, ein solches zu führen. Immerhin sind die Freiräume des Einzelnen in den westlichen Gesellschaften heute größer denn je. Dieser Liberalisierung steht jedoch die unaufhaltsame Beschleunigung des sozialen Lebens gegenüber. Dieses Regime der Deadlines lässt Lebensentwürfe scheitern und führt zu einem Gefühl der Entfremdung.

Elisabeth von Thadden, Redakteurin bei der ZEIT und Fellow im Kolleg von Hartmurt Rosa, wird mit ihm über diese Phänomene sprechen – ebenso wie über seine aktuelle Forschung. Denn im Moment arbeitet Hartmut Rosa an einer Theorie der Resonanz, die Strategien untersucht, aus der Entfremdung auszubrechen und zu einem Verhältnis zur Welt zu finden. Dabei spielt auch Kunst eine mögliche Rolle.

Passend dazu eröffnet die Künstlerin Anna Bromley den Abend mit der Performance „À corps perdu“. Diese plädiert für eine unmittelbare Erfahrung des Körpers, der im herzhaften Lachen oder unkontrollierten Schwitzen sich selbst und die Zeit vergisst.

Eintritt: € 5,-
Um Reservierung wird gebeten: ranis@lesezeichen-ev.de

Eine Veranstaltung des Lese-Zeichen e.V. mit der Villa Rosenthal.

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Autor: Ralf Schönfelder
aus Pößneck
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