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Ausstellung Erich Mendelsohn (1887-1953) Ein visionärer Architekt

31. Juli 2016 um 14:00
Cafe SERO und LKA, 99755, Hohenstein
De la Warr Pavillion
De la Warr Pavillion (Foto: Photo: Dean Thorpe)
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Das Cafe SERO, Liebenroder Kirchstr. 18, 99755 Hohenstein zeigt ab Pfingsten bis zum 31. Juli 2016, jeweils am Samstag und Sonntag 14.00 - 18.00 Uhr in der LKA (Liebenroder-Kultur-Ambulanz) einen Ausschnitt aus der Tournee-Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V..

Erich Mendelsohn- Dynamik und Funktion,
die in Berlin, und an vielen Orten der USA, Russland und Israel zu sehen war.

Erich Mendelsohn (1887 - 1953)- visionärer Architekt

Erich Mendelsohn war einer der führenden Architekten des zwanzigsten Jahrhunderts. Seine zur Entstehungszeit äußerst einflußreichen, viel besprochenen und publizierten Bauten finden sich in Deutschland, Polen, Russland, Norwegen, Großbritannien, Israel und den USA.

Mendelsohn entwickelte seine Vorstellungen einer neuen, zeitgemäßen Architektur auf der Grundlage scharfsinniger Analysen der Gegebenheiten. Seine Bauten sind Antworten auf die Fragen, die durch die gewandelten Bautechniken und -aufgaben, durch die veränderten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen aufgeworfen wurden.

Durch seinen ganzheitlichen, künstlerischen Ansatz, der seine Bauten in ihrem Äußeren und Inneren, ihrer städtebaulichen Platzierung und kulturgeographischen Gestaltung bedingte, unterscheidet sich sein Werk elementar von anderen Strömungen der modernen Architektur. Da er keine Schule gegründet hat, geriet dieser Ansatz jedoch nach seinem frühen Tod - wie er selbst auch - in Vergessenheit. Erst in jüngster Zeit wird seine Bedeutung wiedererkannt.
(Originaltext der Ausstellung von Prof. Dr. phil. habil. Stephan, Regina, Professorin für Architekturgeschichte TH Mainz)

In dieser Ausstellung werden einige realisierte Bauten in Skizzen, Plänen, Fotos und Modellen vorgestellt. (Die Auswahl der Exponate der Ausstellung erfolgte durch Frau Kristine Luise Pfeiffer (2000-2012 Gestalterin der Ausstellung))

Wer also nicht die Gelegenheit hatte diese Ausstellung in Berlin zu sehen, der ist herzlichst eingeladen, sich hier inspirieren zu lassen.

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Autor: Andreas Tapio Scheid
aus Nordhausen
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