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„Frauen sind keine Engel“ - Evergreens aus zwei Jahrhunderten

24. März 2017 um 19:30
AugustinerSaal, 07806, Neustadt an der Orla
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Am 24. März 2017 beginnt 19.30 Uhr im AugustinerSaal in Neustadt an der Orla eine Reise von der rauschenden Welt der Operette in die Traumfabrik des Filmschlagers. Das Trio Frauenrausch präsentiert Chansons, Arien und Duette von Franz Léhar bis Friedrich Hollaender. Zu hören sind unter anderem Arien aus "Figaros Hochzeit", "Carmen" und "Die Csardasfürstin" sowie der "West Side Story". Es erklingen Titel wie "Kann denn Liebe Sünde sein" und "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt".

Die drei Künstlerinnen bestechen durch facettenreiche Interpretationen, klanglichen Farbreichtum und präzise Homogenität. Sie sind in der internationalen Konzert- und Opernwelt zu Hause und bieten klassische Unterhaltung auf höchstem Niveau. Mit ihrem weiblichen Charme verführen sie ihr Publikum. Mit frechem Humor und gefühlvollen Melodien berühren sie Ihr Herz.
Trio Frauenrausch – das sind Ani Taniguchi (Sopran), Nathalie Senf (Mezzosopran) und Sarah Stamboltsyan (Klavier).

Ani Taniguchi ist in Berlin aufgewachsen und absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Musikhochschule in Dresden. Die Preisträgerin der Jeunesses Musicales und Finalistin der Kammeroper Schloss Rheinsberg nahm noch während ihres Studiums ein Festengagement als Solistin am Theater Görlitz auf. Hier gewann sie bereits in ihrer ersten Spielzeit 2003/04 den jährlich vergebenen Publikumspreis des Theaters. 2008 wechselte Ani Taniguchi an das Theater Osnabrück, wo sie ihr Repertoire erweiterte und in Rollen wie Violetta Valéry (Verdi – La Traviata), Rosina (Rossini – Il barbiere di Siviglia) und Olympia (Offenbach – Hoffmanns Erzählungen) zu erleben war. Seit 2013 ist die Koloratursopranistin freischaffend tätig und konnte nationale sowie internationale Erfolge unter anderem in Japan, Bern, Berlin und Chemnitz auf der Opernbühne und in Konzerten feiern.

Nathalie Senf stammt aus dem Ruhrgebiet und studierte Operngesang und Gesangpädagogik an der Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken. Sie war Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und zweimal Preisträgerin bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Am Oldenburgischen Staatstheater und am Theater Plauen-Zwickau war die Mezzosopranistin fest engagiert. Sie interpretierte erfolgreich Rollen wie Carmen (Bizet – Carmen), Charlotte (Massenet – Werther), Dorabella (Mozart – Così fan tutte) und erweiterte im zweiten Engagement ihr Repertoire hin zum dramatischen Fach (u.a. Venus und Ulrica). Gastengagements führten sie unter anderem nach Heilbronn, Chemnitz und Freiberg. Seit 2014 ist sie freischaffend tätig und ihrem zweiten Stammhaus weiterhin verbunden.

Sarah Stamboltsyan studierte Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung an der Musikhochschule „Komitas“ in Yerevan/Armenien und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover (Konzertexamen und Diplom mit Auszeichnung). Darüber hinaus absolvierte sie eine Ausbildung im Fach Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden. Die freischaffende Künstlerin ist als Solistin und Kammermusikerin auf den verschiedenen Tasteninstrumenten (Klavier, Cembalo, Orgel) im In- und Ausland gleichermaßen gefragt. Als Mitglied des Neuberin Klaviertrios und des Calliope Duos ist sie gern gesehener Gast solch renommierter Festivals wie Deutsch-französisches Musikfestival „Rheinischer Frühling“, Internationales Kammermusikfestival – Böblingen, „Havelländische Musikfestspiele“ u.a. 2010 hat Sarah Stamboltsyan die Calliope Kammermusikreihe ins Leben gerufen, deren Ziel die Förderung talentierter junger Musiker und der zeitgenössischen Musik ist.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf in der Touristinformation erhältlich.

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Autor: Daniel Pfletscher
aus Pößneck
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