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Offene Türen Im Gewerbegebiet Weimar-Nord

10. September 2011 um 10:00
Nordstraße, Weimar
Mit großen Erfolg konnte das Gewerbegebiet Weimar-Nord in den vergangenen 20 Jahren entwickelt werden. Am kommenden Sonnabend, den 10. September laden dort ansässige Unternehmen zu einem Tag der offenen Tür ein. Ein Programm für die ganze Familie wurde vorbereitet.  Foto: Simone Schulter
Mit großen Erfolg konnte das Gewerbegebiet Weimar-Nord in den vergangenen 20 Jahren entwickelt werden. Am kommenden Sonnabend, den 10. September laden dort ansässige Unternehmen zu einem Tag der offenen Tür ein. Ein Programm für die ganze Familie wurde vorbereitet. Foto: Simone Schulter
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Mehr als 30 Unternehmen und Bildungsträger öffnen am 10. September, zwischen 10 und 16 Uhr ihre Betriebe, zeigen ihre Produkte und informieren über ihre Tätigkeitsfelder. Seit einem Beschluss des Stadtrates vor 20 Jahren wurde dieses Gebiet kontinuierlich entwickelt: Startschuss war im August 1991 der Spatenstich zur Erschließung. Da kauften bereits die Firmen R. Stahl Schaltgeräte GmbH und Jenapharm GmbH (heute Bayer) die ersten Flächen.

Heute sind im Gewerbegebiet 28 Unternehmen mit insgesamt 1030 Arbeitsplätzen ansässig. Die zur Verfügung stehenden Flächen sind nahezu vollständig belegt. 15 Millionen Euro wurden in die Erschließung investiert, davon waren 5,4 Millionen Euro Fördermittel des Landes. Zum Tag der offenen Tür beteiligen sich zusätzlich die Unternehmen zwischen Rießnerstraße und Nordstraße. „Das Gewerbegebiet Weimar-Nord ist nicht nur ein bedeutender Dienstleistungsstandort in unserer Stadt, sondern macht Weimar auch zum Magnet für hiesige und auswärtige Unternehmer“, so Oberbürgermeister Stefan Wolf. „Die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Firmen ist ein weiterer Garant für die Attraktivität Weimars als Wirtschaftsstandort.“

Zu DDR-Zeiten waren zwischen Rießnerstraße, Industriestraße und Nordstraße das VEB Uhrenwerk, das Spezialbaukombinat Wasserbau, VEB Spezialmontagen, VEB Autobahnkombinat und VEB Stadtbau und Betonelemente ansässig. Nach 1989 erfolgte die Umwandlung in neue Unternehmensstrukturen, die allerdings kaum noch existieren. Auf dem Gelände des Uhrenwerkes entlang der Industriestraße sind heute solche Unternehmen wie Senova, Thomas-Bau und verschiedene Verbrauchermärkte. Das Gelände des ehemaligen Spezialmontagenkombinats und zwischenzeitlich Compaktfahrzeugbau nutzen heute die Stadtwerke Weimar und die Stadtwirtschaft. Die Firma Hydroprojekt als ehemaliger Projektierungsbereich des Spezialbaukombinats Wasserbau besteht auch heute noch erfolgreich am Markt.

Zum Tag der offenen Tür stellen sich neben den großen Unternehmen auch die Handwerksbetriebe und viele Bildungsträger in Weimar-Nord vor. Darüber hinaus werden die Agentur für Arbeit und die IHK Informationen zu Ausbildungsberufen und Karrierechancen geben. Ein kostenfreier Bus-Transfer wird ab Goetheplatz ins Gewerbegebiet von 9.30 Uhr und 17 Uhr angeboten.

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Autor: Lokalredaktion Weimar
aus Weimar
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