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"Das Jahr 1945 und das Kriegsende in Europa"

25. Juni 2015
Goethe-Nationalmuseum, Festsaal , 99423, Weimar
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Vortrag von Prof. em. Dr. Jost Dülffer (Köln) mit anschließender Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Galina Ivanova (Moskau) und Prof. Dr. Volkhard Knigge (Weimar).
Moderation: PD Dr. Jörg Ganzenmüller (Jena/Weimar) im Rahmen der Konferenz „25 Jahre Aufarbeitung der Geschichte sowjetischer Speziallager“ am 26./27. Juni 2015 in Weimar.
Mit der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht, die am 8. Mai 1945 in Kraft trat, endete in Europa der Zweite Weltkrieg. Viele Millionen Menschen waren in dem von Deutschland begonnenen Krieg ums Leben gekommen, Verkehrsverbindungen, Wohnhäuser und Industrieanlagen
waren verwüstet. Die alliierten Truppen, die die Konzentrations- und Vernichtungslager befreiten, waren mit dem extremen Ausmaß der nationalsozialistischen Gewaltverbrechen konfrontiert. Die Anti-Hitler-Koalition war sich im Grundsatz einig: die Verantwortlichen für die Verbrechen sollten verurteilt, Staat und Gesellschaft „entnazifiziert“ werden. Das Vorgehen war dennoch in den verschiedenen Besatzungszonen unterschiedlich und hing auch mit den verschiedenen Erfahrungen, Wahrnehmungen und Strukturen in den einzelnen Ländern zusammen. Der Vortrag und die anschließende Podiumsdiskussion nehmen aus mehreren Perspektiven das Jahr 1945 als historischen Wendepunkt des 20. Jahrhunderts in den Blick.
Eine Kooperation der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora mit der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen und der Stiftung Ettersberg, mit Unterstützung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED Diktatur und des Arbeitskreises selbständiger Kultur-Institute e. V. – AsKI.

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Autor: Philipp Neumann-Thein Gedenkstätte Buchenwald
aus Weimar
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