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Die tödliche Doris | Wolfgang Müller, Berlin

19. April 2012 um 20:00
ACC Galerie, 99423, Weimar
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Angeregt von Marcel Duchamp fragte der Künstler und Noch-Nicht-Musiker Wolfgang Müller 1980 bei der Gründung seiner Post-Punkband «Die Tödliche Doris»: «Kann man etwas machen, das keine Musik ist?» Es entstanden zahlreiche unmusikalische, außermusikalische und übermusikalische Werke. Müller veröffentlichte 1981 im Merve-Verlag das Manifest der subkulturellen Westberliner Musik- und Kunstszene «Geniale Dilletanten» – mit dem berühmten Rechtschreibfehler im Wort «Dilettant». In seinem Vortrag stellt er die Gestaltwerdung der Band vor. Die Interaktion mit dem Gegebenen, den Konventionen und Stereotypen in Kunst und Musik zwischen E und U spielte bei diesem Prozess eine wichtige Rolle. Das Kunstwerk erscheint im interaktiven Raum eines Sowohl-als-auch, bei «Die Tödliche Doris» beispielsweise in Gestalt der «unsichtbaren Vinyl-LP Nr. 5». Seit der Auflösung der «Tödlichen Doris» im Jahre 1987 arbeitet Müller weitgehend allein. Er (wieder)veröffentlichte die erste LP ohne Ton, transformiert in gebärdensprachlicher Gestaltung als DVD.

Donnerstag, 19. April 2012, 20:00 Uhr, ACC Galerie
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €

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Autor: ACC Galerie Weimar Kulturbüro
aus Weimar
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