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Ecuador – Zwischen gegrillten Meerschweinchen und Galápagos

11. März 2014 um 19:30
mon ami , 99423, Weimar
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Dienstag, 11. März, 19.30:
Weiße Traumstrände, schneebedeckte Vulkane, dunstige Nebelwälder und ein immergrüner Regenwaldteppich. Diese Bandbreite an klimatischer Schönheit kann man innerhalb eines Tages in Ecuador durchqueren. Der südamerikanische Andenstaat ist dazu noch eins der megadiversen Länder der Erde, und besitzt mit dem Nationalpark Yasuní einen Hotspot der Biodiversität. Auf einem Hektar leben dort mehr Spezies an Tieren wie in Europa und Nordamerika zusammen. Den typischen Ecuadorianer gibt es nicht, da jede ethnische Gruppe ihre speziellen Eigenarten pflegt und auch die Hautfarben den Regenbogen widerspiegeln. Kichwa, Shuar, Waorani, Afro-ecuadorianer und Mestizen leben mehr oder weniger friedlich nebeneinander, von religiösen Anfeindungen hat man allerdings bisher hier nichts gehört. In der Hauptstadt Quito, dem UNESCO-Weltkulturerbe, fühlt man sich wie in einem multikulturellem Schmelztigel. Der Präsident liebt provokative Aktionen, wie zum Beispiel den Wikileaks Gründer Julian Assange in seiner Londoner Botschaft aufnehmen oder dem NSA-Enthüller Edward Snowden Exil anbieten, oder letzendlich der Erdölförderung im Yasuní zustimmen, gegen den erklärten Willen aller Umweltaktivisten. Aber das Land kann mehr!
Oliver Hölcke zeigt, wo der beste Kakao der Welt wächst, archäologische Grabungstätten, die von jahrhunderte alten Kulturen zeugen, die kaum jemand in Europa kennt. Wir sind bei einer Osterprozession durch die historische Altstadt von Quito dabei, besuchen eine Waorani-Gemeinde im tiefsten Dschungel und schauen uns die Drag-Szene an. Ecuador ist bunt. Oliver Hölcke lebt und arbeitet seit über vier Jahren als Fotograf und Berater für Öffentlichkeitsarbeit in der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in Ecuador.
Veranstalter: mon ami
Eintritt: 6,- Euro / erm. 4,- Euro

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Autor: mon ami
aus Weimar
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