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Froschprinzessin auf der Waldbühne

14. August 2011 um 14:30
Legefeld, Weimar
Lucia Herda als Prinzessin Quakuschka (Wassilissa) und Lorenz Arenhövel als Iwan (jüngster Zarensohn) sind die Hauptfiguren in dem russischen Märchenspiel, das bis zum 14. August auf der Waldbühne Legefeld zu sehen ist.
Lucia Herda als Prinzessin Quakuschka (Wassilissa) und Lorenz Arenhövel als Iwan (jüngster Zarensohn) sind die Hauptfiguren in dem russischen Märchenspiel, das bis zum 14. August auf der Waldbühne Legefeld zu sehen ist.
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Märchenzauber übt in diesem Sommer wieder die Legefelder Waldbühne aus. Über fünf Jahrzehnte übt das einst von Hans Arenhövel (1911–1996) mitten im Grünen gegründete Familientheater eine besondere Faszination aus. 2007 begeisterte „Die Errettung Fatmes“ kleine und große Märchenfreunde.

In diesem Jahr erfreuen die Arenhövels ihre Zuschauer mit dem musikalischen Märchen „Quakuschka - die Froschprinzessin“ . Am Freitag, 29, Juli, 20 Uhr erlebt das russische Märchen seine Uraufführung und ist in elf weiteren Vorstellungen bis 14. August zu sehen. Gesamtleiter Winfried Arenhövel komponierte auch die Musik für das neue Märchenspiel. Die Texte des Stücks sind ein Gemeinschaftswerk der Familie Arenhövel. Schon 2010 begannen die Proben für „Quakuschka“. 40 Darsteller der Großfamilie, das jüngste ist erst vier Wochen alt, wirken im 11. musikalischen Märchen seit Bau der Waldbühne mit.

Nach den Märchen der Gebrüder Grimm, Andersen und Hauff werden die Zuschauer in „Quakuschka - die Froschprinzessin“ erstmals in die russische Märchenwelt entführt, in der sie der Hexe Baba Jaga, dem Zauberer Kostschej und der schönen Wassilissa begegnen. „Uns hat immer gereizt, etwas Neues auszuprobieren“, sagt Gesamtleiter Winfried Arenhövel. „Nach den deutschen, orientalischen und chinesischen Märchen haben wir uns diesmal für ein Märchen entschieden, das wir sehr lieben und auf seine Weise die russische Seele widerspiegelt. Für die Aufführung fanden wir eine gemeinsame Variante und haben dies mit versuchter russischer Musik angereichert. Ich hoffe, dass das Publikum genau so viel Spaß daran hat, wie wir beim Einstudieren des Stücks. Es ist eine Liebesgeschichte, in der Iwan, der jüngste Zarensohn, die vom bösen Zauberer Kostschej in einen Frosch verwandelte schöne Wassilissa heiratet, sie von ihrem Schicksal befreit und am Ende sein Glück findet.“

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Autor: Lokalredaktion Weimar
aus Weimar
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