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Lebensgeschichten und Haftwege: Die ersten 149 Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald

14. Juli 2017 um 18:30
Stadtmuseum , Weimar
Die ersten 149 Häftlinge treffen am 15. Juli 1937 aus dem KZ Sachsenhausen auf der Baustelle für das neue KZ Buchenwald ein. Foto: Kriminalpolizeistelle Weimar, Sammlung Gedenkstätte Buchenwald
Die ersten 149 Häftlinge treffen am 15. Juli 1937 aus dem KZ Sachsenhausen auf der Baustelle für das neue KZ Buchenwald ein. Foto: Kriminalpolizeistelle Weimar, Sammlung Gedenkstätte Buchenwald
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Vortrag von Dr. Henning Borggräfe, Leiter Abteilung Forschung und Bildung des International Tracing Service (ITS), Bad Arolsen

Am 15. Juli 1937 erreichten die ersten 149 Häftlinge das neu eingerichtete Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg bei Weimar. In den folgenden acht Jahren waren fast 280.000 Menschen im Lagerkomplex Buchenwald inhaftiert, von denen über 56.000 starben. Seit der Befreiung im April 1945 ist Buchenwald als einer der zentralen Orte des Naziterrors im öffentlichen Bewusstsein präsent. Wer aber waren die 149 Männer, die vor achtzig Jahren mit dem Bau des Konzentrationslagers beginnen mussten? Wann und warum waren sie inhaftiert worden? Was hatten sie schon vor der Ankunft in Buchenwald erleben müssen und was geschah mit ihnen im weiteren Verlauf der NS-Herrschaft? Die Geschichte der Konzentrationslager wird zumeist als Geschichte eines Ortes des Terrors erzählt. Dagegen stellt dieser Vortrag die Wege der Häftlinge in den Mittelpunkt und eröffnet damit neue Perspektiven auf die nationalsozialistische Verfolgung und ihre Opfer.

Dr. Henning Borggräfe ist Historiker und Leiter der Forschungs- und Bildungsabteilung des International Tracing Service (ITS) in Bad Arolsen, wo die Häftlingsunterlagen aus Buchenwald und anderen Konzentrationslagern archiviert sind.

Die Veranstaltung in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen ist kostenfrei.
Weitere Informationen hier.

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Autor: Philipp Neumann-Thein Gedenkstätte Buchenwald
aus Weimar
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