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Ohne Gewalt – selbstverständlich? – Vom Gelingen des kulturellen Wandels

27. April 2016 um 19:30
mon ami , 99423, Weimar
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Am 30. April ist der Tag der gewaltfreien Erziehung. Doch was ist überhaupt Gewalt? Gewalt scheint so normal zu sein, dass die wenigsten Menschen hierzulande ein Leben ohne erlittene Gewalt, ohne zugefügte Gewalt, ohne „strukturelle Gewalt“, selbst ohne Staatsgewalt sich vorzustellen wagen… Immer mehr, sogar wohlerzogene Menschen haben inzwischen erkannt, dass der teuflische Kreislauf dieser vielfältigen Gewalt nur in eine Sackgasse mündet; deshalb fragen sie sich, wo konkret ansetzen, um den Wunsch nach einem Leben jenseits jedweder Gewalt zu verwirklichen. Bietet beispielsweise das zwischengenerationelle Verhältnis nicht die Chance, statt offener oder offensichtlicher, heimlicher oder unheimlicher Gewalt eine andere, konstruktive Gestaltung von Beziehungen zwischen den Menschen zu finden? Allein von wem könnte dies abhängen, wenn nicht von uns selbst, von unserem Machen und Nicht-Machen? Deshalb bekommt unser Bekenntnis zu wesentlichen, sozusagen wesenhaften Grundfrage eine besondere Bedeutung: Was wollen wir eigentlich (nicht)?
Für den Philosoph Bertrand Stern ist das zwischengenerationelle Verhältnis ein Hauptthema. In diesem Vortrag lenkt er dabei das Augenmerk besonders auf die „gewalt“igen Strukturen in diesem Verhältnis.

www.bertrandstern.de
http://www.gewaltohnemich.de

Veranstalter: VHS Weimar in Kooperation mit dem mon ami
Eintritt: 6,- Euro

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Autor: mon ami
aus Weimar
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