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  • 25. August 2017, 09:46 Uhr
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Sonderausstellung "Von Buchenwald nach Karaganda - Internierte des sowjetischen Speziallagers Nr. 2 in Kasachstan 1947 bis 1949"

31. Mai 2018 um 10:00 - 18:00
Gedenkstätte Buchenwald, 99427, Weimar
Briefe und Karten von Rudolf Butters aus Karaganda, 1947 bis 1949, Foto: Katharina Brand, SGBUMD
Briefe und Karten von Rudolf Butters aus Karaganda, 1947 bis 1949, Foto: Katharina Brand, SGBUMD
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8. Februar 1947: Am Bahnhof Buchenwald stehen mehr als 1.000 Internierte aus dem sowjetischen Speziallager Nr. 2 für einen Transport bereit. Zum Arbeitseinsatz in der Sowjetunion bestimmt, führt ihr Weg in die kasachische Stadt Karaganda. Der Transport ist ein Ausnahmefall in der Geschichte des Speziallagers Buchenwald, in dem Beschäftigungslosigkeit und strenge Isolation herrschen. Von Hunger und Krankheiten geschwächt, ist die Mehrheit der zu diesem Zeitpunkt insgesamt 15.000 dort Internierten weder transport- noch arbeitsfähig.

Am 20. März 1947, nach sechswöchiger Fahrt unter schwierigen Bedingungen, erreichen 1.038 Internierte das Kriegsgefangenenlager Nr. 7099 in Karaganda. Harte Arbeit im Bergbau und auf Baustellen prägt den Alltag der Gefangenen. Nach Jahren der Ungewissheit können sie ab Ende 1947 erstmals Postkarten schreiben und so Kontakt zu ihren Angehörigen aufnehmen. Nach Gründung beider deutscher Staaten 1949 werden die meisten Internierten entlassen.

70 Jahre später informiert die Sonderausstellung der Gedenkstätte Buchenwald über Geschichte und Hintergrund dieses Transportes.

Zu sehen ist die Sonderausstellung vom 16.09.2017 bis zum 31.05.2018 im Ausstellungsgebäude des Speziallagers. 

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10:00 bis 18:00 Uhr

Mehr Informationen dazu erhalten Sie <a target="_blank" rel="nofollow" href="https://www.buchenwald.de/315/date/2017/08/21/von-buchenwald-nach-karaganda/">hier.</a>

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