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Weimar – Sommer 1937

10. September 2017 um 14:00
Haltestelle der Buslinie 6, 99423, Weimar
Weimarer Bürger bei der Grundsteinlegung des Gauforums Weimar, 1. Mai 1937. Foto: Sammlung Gedenkstätte Buchenwald
Weimarer Bürger bei der Grundsteinlegung des Gauforums Weimar, 1. Mai 1937. Foto: Sammlung Gedenkstätte Buchenwald
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Historische Stadtführung zum nationalsozialistischen Umbau der Stadt

Der Bau des nationalsozialistischen Gauforums in Weimar begann im Sommer 1937 zeitgleich mit der Eröffnung des neuen Konzentrationslagers am 15. Juli vor den Toren der Stadt. Diese Gleichzeitigkeit legt die Logik des Regimes offen. Es versprach ein homogenes „Volk“ zu schaffen und ging den Weg der Gewalt: Demokratie, Pluralismus und die moderne Gesellschaft wurden zerstört.

Mit der Errichtung monumentaler Bauten in der Thüringer Hauptstadt schnitten sich die Nationalsozialisten tief in das Weimarer Stadtbild ein. Sie bauten ein Herrschaftszentrum für ihre durch Blut- und Rassengesetze formierte Gesellschaft, einen sichtbaren Ausdruck ihrer Vorstellung von der auf den „Führer“ eingeschworenen Gemeinschaft.

An verschiedenen Stationen rund um das nationalsozialistische Gauforum wird während der Stadtführung gezeigt, wie sich 1937 nicht nur das Antlitz der Stadt veränderte, sondern wie die Stadt selbst, ihre Institutionen und ihre Menschen zu Beteiligten oder Opfern der damaligen Entwicklungen wurden.

Führung: Dr. Harry Stein und Richard Korinth, Gedenkstätte Buchenwald

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich.

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Autor: Philipp Neumann-Thein Gedenkstätte Buchenwald
aus Weimar
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