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Zwei Bundesligakämpfe am Wochenende in Greiz

18. Oktober 2015
Zweifelderhalle, 07973, Greiz
Können die Greizer Ringkampfanhänger wie hier beim Punktsieg von Vladimir Codreanu gegen den Thalheimer Ioan Raul Donul nun endlich auch über die ersten Mannschaftssiege in der neuen Halle jubeln?
Können die Greizer Ringkampfanhänger wie hier beim Punktsieg von Vladimir Codreanu gegen den Thalheimer Ioan Raul Donul nun endlich auch über die ersten Mannschaftssiege in der neuen Halle jubeln? (Foto: Zeuner)
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Von Erhard Schmelzer

Mit einem 22:2 Kantersieg kam der RSV Rotation Greiz vom Vogtlandderby der 2. Bundesliga aus Pausa zurück (http://www.meinanzeiger.de/zeulenroda-triebes/sport/ringen-2-bundesliga-greiz-gewinnt-vogtlandderby-in-pausa-mit-222-d54025.html). Die Ringer vom Greizer Ringerverein haben damit drei ihrer schon vier Auswärtskämpfe gewonnen. Nun soll es endlich auch zu Hause in der neuen Halle klappen.

Am Wochenende, 17./18. Oktober, gibt es dafür gleich zwei Möglichkeiten. Am Sonnabend ist ab 19.30 Uhr der KFC Leipzig zu Gast, am Sonntag ab 15 Uhr kommt es zum Thüringerderby mit dem AC Germania Artern. Ein Vorkampf der zweiten Mannschaft findet nur am Sonnabend ab 17:30 Uhr statt. Gegner ist dann der SAV Leipzig/Großlehna.

Der Kampf gegen Leipzig ist eines der traditionsreichsten Duelle in unserer Region. Mit dem Kampf Greiz gegen Leipzig startete nach dem zweiten Weltkrieg der Ringkampfsport im Osten Deutschlands. In den letzten zwei Jahren, nach dem Abstieg der Messestädter aus der Eliteliga, konnte sich Greiz vor den Sachsen platzieren. Jetzt liegt der KFC mit einem Punkt vor Greiz auf den fünften Tabellenplatz der 2. Bundesliga Nord. Mit zwei Siegen möchte Greiz nach zwei unglücklichen Heimniederlagen wieder Anschluss an die Medaillenränge finden. Leicht wird das aber auf keinen Fall. Die Messestädter haben sich gezielt verstärkt und am letzten Wochenende den starken Lübtheenern ein Bein gestellt.

Der AC Germania Artern ist erstmals Gegner des Zweitligateams. Die Mannschaft aus dem Norden Thürigens gehört zu den ostdeutschen Traditionsvereinen. Allerdings waren die Kontakte zu den Greizern relativ begrenzt, da der Verein aus dem Kyffhäuserkreis jahrzehntelang dem griechisch-römischen Ringkampf betrieb - sogar in der höchsten Leistungsklasse - auch nach der Wende den Verbindungen zu dem ehemaligen Bezirk Halle treu blieb und auch nach der Eingliederung ins Land Thüringen Mitglied des Ringerverbandes von Sachsen-Anhalt wurde. Nach dem Aufstieg hat sich die Mannschaft neben Sportlern aus Sachsen-Anhalt auch mit erfahrenen Sportlern aus Leipzig und Jena sowie aus dem europäischen Ausland verstärkt. So kämpft zum Beispiel der Bulgare Plamen Tashev, ehemals für Pausa aktiv, nun im Arterner Trikot.

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Autor: Lokalredaktion Thüringer Vogtland
aus Zeulenroda-Triebes
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