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Brokof gibt bei den Geraer Songtagen ein Wohnzimmerkonzert im Comma

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Ich muss meine Gemütlichkeitsdefinition bei den Songtagekonzerten überdenken. Hatte ich den Begriff gemütlich bei den letzten beiden Konzerten darüber definiert, dass die Besucher dicht aneinander kuschelten, bezieht sich gemütlich beim jüngsten Konzert mit Brokof im Clubzentrum Comma auf die Art und Weise, den eigenen Körper parken zu können. Da treffen zwei Veranstaltungsreihen aufeinander und ergänzen sich hervorragend. Einerseits sind das die Songtage und andererseits die Wohnzimmerkonzerte des Commas. Da macht es selbst nichts aus, dass die gestellten Sofas, Sessel, Couchtische und Lampen einen eher abgewohnten Eindruck machen. Der Charm des Ursprünglichen passt hervorragend zu dem von Brokof.

Noch in der Planungsphase vermutete der Veranstalter sie übrigens aus dem Ausland kommend. Nein, es sind Berliner Jungs, die noch viel vorhaben. Sie stehen auf eine offene Zuhörerschaft, die zweimal hinhört und authentisch ist. Brokof entwickeln ihren Sound, der sich sowohl am Americana als auch am Folk und Brit-Pop orientiert, zeitlos, unkaputtbar - ein Gitarrenpop, der ohne modernistische Zugaben auskommt. Ein freundlicher, mal rockender, mal munter trabender Beat liefert den lebensbejahenden Grundrhythmus. Und unaufgeregt thematisiert Songwriter und Namensgeber der Band, Fabian Brokof, Themen, die ihn stellvertretend für viele umtreiben.

Weiter geht es im Programm der 6. Geraer Songtage mit Fjarill am 26. April, 20.30 Uhr, in der Trinitatiskirche Gera.

Alles über die Songtage ist hier zu erfahren:

http://www.meinanzeiger.de/gera/themen/songtage.html

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