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Burg Posterstein zeigt, wie vielfältig die Weihnachtsgeschichte nacherzählt werden kann
Das Lama an der Krippe

Ehrer selten in einer Krippengruppe: das Lama. In Peru gesellt es such zur Heiligen Familie.
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Ehrer selten in einer Krippengruppe: das Lama. In Peru gesellt es such zur Heiligen Familie.
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Sie gehören zum Fest wie der Tannenbaum und der Adventskranz: die Weihnachtskrippen. Auf Burg Posterstein im Altenburger Land werden die szenischen Darstellungen Jesu’ Geburt jedes Jahr neu zelebriert. Die Ausstellung in Stichworten:

Material

„Jedes Material, das möglich ist, wird von Menschen zu Krippenmotiven umgewandelt“, erklärt Museumsleiter Klaus Hofmann. Ton und Holz, aber auch Zinn, Glas, Stein. Krippen aus Papierbastelbögen zu gestalten, ist in Tschechien eine beliebte Tradition. In Peru verwendet man stattdessen getrocknete Süßkartoffelmasse.

Anzahl

In der diesjährigen Ausstellung sind rund 150 Krippen zu sehen. Insgesamt kann das Museum auf einem Fundus von rund 500 Modellen aus aller Welt auswählen.

Tradition

Seit 1994 rückt man auf Burg Posterstein einmal jährlich im Dezember Weihnachtskrippen in einer Sonderausstellung in den Fokus. Dazu werden die Krippen nach bestimmten Themen ausgewählt. Dem vorausgegangen war eine Schenkung. Das Ehepaar Jürgen P. und Carolin Riewe aus Hannover übergab in jenem Jahr seine Sammlung mit 300 Krippen dem Museum. Später kamen weitere Schenkungen und Eigenerwerbungen hinzu.

Länder

Aus zehn Ländern stammen die Exemplare in diesem Jahr. Größeren Raum werden den Krippen aus Südamerika eingeräumt. Sie sind sehr farbenfroh. Die Geburtsszene und heimische Traditionen werden in den Darstellungen miteinander verknüpft. und geben Einblick in

Extrabonbon

In diesem Jahr verstärkte das Burgteam sein Angebot für Kinder. An interaktiven Stationen können sie die mittelalterliche Burg und die Geschichte ihrer Bewohner – vom Mittelalter bis in die Zeit der Salondamen – erkunden. Deshalb ist die Krippenausstellung in diesem Jahr vor allem mit kindlichem Blick zu betrachten und wird mit historischem Spielzeug bereichert.

Grundausstattung

Maria, Josef und natürlich Jesus, dazu ein Häuschen und ein Stern. Das ist die Grundausstattung der meisten Krippen. Ergänzt werden sie zumeist durch die drei Heiligen Könige, Hirten und Schafe. Der wohl ungewöhnlichster Begleiter in diesem Jahr ist ein Lama

Form

Manche Krippe werden eine eine Streichholzschachtel, andere in einer Steinnuss gebaut. Eine Krippe aus Mallorca, aus Zinn gegossen, steckt in einer Schmuckschatulle. Die größten Exponate der aktuellen Schau sind so genannte „Retablos“. Wie Schranktüren können diese Krippen aus Südamerika aufgeklappt werden.

Hinweis zur Ausstellung

Veranstaltungen & Öffnungszeiten
+ In den Weihnachtsferien lädt das Museum am 27. Dezember und 3. Januar , jeweils 10.30 und 14.30 Uhr unter dem Motto „Warum Ochs und Esel?“ zu 20-minütigen Familienführungen durch die Weihnachtsausstellung ein. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

+ Eltern und Großeltern sind herzlich eingeladen, mitzukommen oder sich während der Schatzsuche in Ruhe die Ausstellung anzusehen oder einen Kaffee zu trinken.

Öffnungszeiten
+ November bis Februar:
Dienstag – Freitag 10 bis 16 Uhr; Samstag, Sonntag, Feiertag 10 bis 17 Uhr
+ Weihnachtsöffnungszeiten des Museums:
25. Dezember, 13 bis 17 Uhr; 26. Dezember, 10 bis 17 Uhr
+ Heiligabend, Silvester, Neujahrstag geschlossen

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