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Georg Trakl - expressionistische Worte exzessive Nischen

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Seine Gedichte reden von Verzweiflung, Dunkelheit, Melancholie. Mit düsterer Sprache flechtet Trakl Schmerz und Zerbrochenheit in die expressionistische Lyrik. Rimbaud und Baudelaire scheinen dabei literarisch Pate zu stehen.
Bereits mit 17 Jahren sucht Georg Trakl Betäubung im Ätherrausch. Während seiner Lehre als Pharmazeut ergeben sich zahllose Gelegenheiten, psychoaktive Drogen für den eigenen Bedarf zur Seite zu schaffen. Auch exzessiver Alkoholkonsum stellt keine Ausnahme dar.
Mit Ausbruch des 1. Weltkrieges geht Trakl als Militärapotheker an die Front. Die schrecklichen Erlebnisse in der Schlacht bei Grodek werfen ihn vollends aus der Bahn. Trakl stirbt im Alter von 27 Jahren in einem Feldlazarett. Todesursache ist eine zu hohe Dosis Kokain, die er unbemerkt bei sich geführt hatte.

(aus der interaktiven CD-rom "Drogenkukltur - Kulturdrogen" der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen

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