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Pitigrilli "Kokain"

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Als der italienische Autor Dino Segre 1922 unter dem Pseudonym Pitigrilli die literarische Schilderung eines exzessiven Bohemelebens veröffentlichte, traf er in Sprache. Tempo und Thematik den Nerv seiner Zeit. Im Roman „Kokain“, der von grellen Bildern und doppelbödig-schwarzem Humor geprägt ist, verfällt der Held nacheinander dem Rausch, seiner Geliebten und schließlich dem Tod.
Das Kokain, die Modedroge der „Goldenen Zwanziger“ wird durch die Erzählung zu einem Spiegel, in dem eine Nachkriegsgeneration in ruheloser Gier nach Leben sucht – so, als ahne sie bereits, dass ihr wenig Zeit bleibt.

aus "Drogenkultur - Kulturdrogen" interaktive CD-rom der HBS Thüringen

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