Gestern war ich noch "gesund" . . .

und überall |

Dass ich Probleme mit dem Blutdruck habe, weiß ich schon seit längerem und werde deswegen auch behandelt.
Vor ein paar Tagen war ich mal wieder bei meiner Ärztin zur Kontrolle und um mal die Blutwerte checken zu lassen.
Als die Werte vom Labor zurück waren, oh Schreck, der Zuckerwert sei sehr grenzwertig.
---> weniger süßes und vorbeugend Tabletten um den Grenzwert zu unterschreiten.

Meinen Blutdruck, der stellenweise relativ hoch war, konnte ich mittlerweile schon mit einfachen Mitteln etwas senken:
das Zauberwort - Ernährungsumstellung.
Na ja, in diesem Fall war es weniger die Ernährung sondern mehr die Getränke. Hört sich komisch an, aber es stimmt, schuld daran war der Grapefruitsaft, den ich sehr gerne getrunken habe. Dass der im Zusammenhang mit Tabletten Probleme machen könnte, hatte ich zwar schon gehört aber nicht gedacht, dass das wirklich sich so immens auswirken kann. Nach einem Bericht im Fernsehen hatte ich mich dann entschlossen Grapefruit abzusetzen und siehe da, der Blutdruck ist nicht GUT geworden aber deutlich runter gegangen! Da kommt nun wieder der Grenzwert ins Spiel. Früher hieß es mal: 100 + Lebensalter. Und heute?
Beim Zuckerwert spielt auch der Grenzwert eine nicht unbedeutende Rolle.
Selbst wenn es dem 'Patienten' nicht Schaden sollte, wird er durch den Grenzwert 'krank' gemacht.
Im Ergebnis ---> bekommen wir Tabletten verschrieben, die uns wieder richten sollen.

Wenn man mal ein bisschen weiter denkt, kommt man zu der Erkenntnis, dass durch die Verschiebung des Grenzwertes auf einmal die Patientenschaft um hunderte oder gar tausende vergrößert wird. Wer hat also was von der Verschiebung des Grenzwertes? Die Krankenkasse jedenfalls nicht, die muss die Pillen bezahlen, der Arzt auch nicht, der muss, wenn er zuviel verschreibt unter Umständen noch draufzahlen. Wer bleibt also übrig? Zum einen die Apotheke und zum anderen die Pharmaindustrie!
Die Apotheke verdient an jeder Pillenschachtel (deswegen sind die auch gegen die Internetapotheken - entgangener Pillenschachtelgewinn) und, na ja, die Pharmaindustrie, die den großen Reibach macht (ganz deutlich z.B. an Augentropfen zum Befeuchten zu sehen - da kostet der Liter Wasser 400 bis 800 Euro, das bissel Wirkstoff auf einen Liter von ca. 0,5 bis 0,2 g kann man da getrost unter 'Ulk' verbuchen.

Fazit:
Wenn Sie zum Arzt gehen - immer ein bisschen die Grenzwerte im Auge behalten!

Interessanter Artikel dazu bei 'online focus'

und hier noch einer bei 'online focus'

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