Bürgerwille und Stadtentwicklung – Der Haushaltplan 2012 (Entwurf)

Zabelgymnasium

So schön wie das Zabelgymnasium sollen bald alle Schulen, die saniert werden sollen, aussehen. Diese bereits von zahlreichen Bürgern bekräftigte Forderung wird von Stadtverwaltung und Kommunalpolitikern sehr ernst genommen. Unsere Kinder sollen künftig in ganz Gera schöne Schulen mit guten Lernbedingungen besuchen können. Bei der Vorstellung des Haushaltplanes 2012 (im Entwurf) am 28.11. im Stadtmuseum ging es unter anderem auch darum.

Sogar in hochkarätiger Doppelbesetzung wurde eine schöne Präsentation des neuen sogenannten "Doppik"-Haushaltes 2012 durch Dr. Vornehm und Herrn Hein gezeigt. Man hatte den Eindruck, dass unsere Bürgermeisterriege erleichtert ist, da es nun nach dem haushaltlosen bitteren Jahr 2010 einen schönen Haushaltentwurf 2012 gibt, der einen Aufwärtstrend in Gera zeichnet.

Das soll nicht heißen, dass die Kuh vom Eis ist. Da Landeszuschüsse immer knapper werden, muss sich die Kommune immer wieder etwas einfallen lassen, um die entstehenden Löcher zu stopfen. Erfreulich und optimistisch stimmt, dass sich bereits in diesem Jahr die Steuereinnahmen überraschend gut entwicklt haben. Fragen aus dem interessierten gemischten Publikum wurden an diesem Abend sehr ernst genommen, verständlich und nachvollziehbar beantwortet. An anderer Stelle hieß es, dass die Sanierung der Wiesestraße unabdingbar ist, da es sonst bald "Land unter" heißt wenn weitere Rohrbrüche sich Bahn brechen. Und eine Kur braucht diese Straße unbedingt, wie eine ältere Dame aus dem Publikum bemerkte.

Erwähnenswert ist ebenfalls, dass die Gruppe engagierter Bürger, die ein Konzept zum Bürgerhaushalt in mehrmonatiger Kleinarbeit erstellt hat, stark vertreten war. Sie nutzte die Gelegenheit, sich hier zu informieren und für den Bürgerhaushalt zu werben. Gera brauche dieses wichtige Mittel der Mitsprache und Mitgestaltung durch eine breite Schar interessierter und größtenteils nicht parteilich gebundener Bürger. Viele Städte auf der ganzen Welt machen es uns vor. Gera darf den Zug nicht verpassen, der das Klima in der Stadt verbessern hilft. Die Kommunikation zwischen Stadtverwaltung, Stadtpolitikern und Bürgern kann durch einen Bürger(beteiligungs)haushalt nur besser werden, kann den Stadträten helfen noch besser den Bürgerwillen zu verstehen und umzusetzen. Vorschläge des "einfachen" Bürgers können schneller und nachhaltiger in die Gestaltung einfließen. Fachlich fundiert begleitet und unterstützt soll diese Arbeit durch eine Mitarbeiterin aus dem Bereich Finanzen werden. Dies ist unabdingbar für ein Gelingen des basisdemokratischen Verfahrens, das helfen soll, Gera auch weiter in eine gute Zukunft zu führen.

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