Datenschützer nehmen den Tod von Bürgern billigend in Kauf

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Deutschland | Überall

Stellen Sie sich bitte vor, sie werden in einen Unfall verwickelt und schwer bzw. lebensbedrohlich verletzt.
Nichts funktioniert mehr so richtig, Sie können auch keinen klaren Gedanken mehr fassen aber der Selbsterhaltungstrieb funktioniert noch halbwegs und sie denken "ich brauche Blut".
Was aber keiner weiß, Sie haben eine seltene Blutgruppe, da ist das Blut für eine Transfusion in der Regel nicht so schnell aufzutreiben.

Vor Ort der Rettungswagen ist rechtzeitig da. Es wurde festgestellt, dass Sie viel Blut verloren haben. Ein Rettungswagen ist keine Blutbank, so bekommen Sie erst einmal eine Kochsalzlösung. Im Unfallzentrum angekommen wird erst mal eine Blutgruppenbestimmung durchgeführt. Dabei wird festgestellt, dass vielleicht Ihre (seltene) Blutgruppe gerade im nötigen Umfang nicht vorrätig ist. Jetzt wird versucht sich mit umliegenden Krankenhäusern in Verbindung zu setzen um entsprechende Blutkonserven zu bekommen.
Das einzige, was auf jeden Fall klappt, ist die Bewegung der Zeiger auf den Uhren. . .

Anderer Blickpunkt:
Vor Ort der Rettungswagen ist rechtzeitig da. Ihre elektronische Gesundheitskarte (eGK) wird eingelesen, Blutgruppe und evtl. wichtige medizinische Umstände werden sofort an das Unfallzentrum weitergegeben. Dort werden schon Maßnahmen zur Rettung ergriffen und der Rettungswagen ist noch nicht mal vom Unfallort losgefahren.

Ein Traum? Nein, das wäre schon seit ca. 10 Jahren möglich.
Warum wird es dann nicht praktiziert? Schuld daran ist der Datenschutz.
Aus diesen Gründen werden keine wichtigen Notfalldaten auf der eGK abgespeichert. . . . Zum Nachteil der Patienten, zu Ihrem Nachteil.
So wird halt die Patientensicherheit mit Füßen getreten und aus "Datenschutzgründen" Ihr eventueller Tod billigend in Kauf genommen.

Setzen Sie sich bitte dafür ein, dass das kleinkarierte Denken der sogenannten 'Datenschützer' aufhört.
Vielleicht tut sich ja was, wenn Datenschützer wegen des beschriebenen Szenarios aussterben.
Wehret euch diesem übertriebenen, unrealistischen Datenschutzgebaren!

Auf der Rückseite der eGK ist genug Platz um ihre Blutgruppe groß und deutlich mit einem Edding selbst aufzubringen.

PS: Als ich gestern (17.06.) gegen 23:00 Uhr aus Richtung Jena nach Hause fuhr, kamen mir kurz vor Isserstedt 3 (drei) Rettungsfahrzeuge mit Blaulicht entgegen. Hinter Umpferstedt war die B7 gesperrt, dort konnte man noch wenigsten 5 Fahrzeuge mit Blaulicht erkennen . . . !
[123, 160]

Autor:

Eberhard :Dürselen aus Weimar

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