Volkmar Vogel MdB
„Feuerwehr ist für den Notfall da“

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„Ohne die Freiwillige Feuerwehr und die ehrenamtlichen Rettungskräfte sähen wir ganz schön alt aus“, sagt der Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel aus Ostthüringen als Schirmherr der sächsisch-thüringischen Meisterschaft im Rettungsschwimmen, organisiert durch den Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), und anlässlich eines Gesprächs mit der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Weida. Die Einsatzzahlen sind hoch, die Zahl der aktiven Kameraden und Freiwilligen sinkt. Vogel ruft deshalb zu einem bewussteren Umgang bei der Alarmierung auf.

„Den Feuerwehrleuten und Rettungskräften, insbesondere auch den zahlreichen freiwilligen Helfern wie z.B. in Weida, gebührt unser höchster Respekt“, so Volkmar Vogel. Als langjähriges Mitglied der FFW Saara weiß er: „Bei Bränden, Unfällen oder auch Unwettern kommt es auf jede Sekunde an.“ Umso mehr ärgert sich der CDU-Politiker wenn die Feuerwehrleute und Helfer immer häufiger auch ohne Not alarmiert werden. Wie der letzte Thüringer Brand- und Katastrophenbericht gezeigt hat, sind die Einsatzzahlen trotz Schwankungen weiterhin sehr hoch.

In § 1 Abs. 3 des Thüringer Brand- und Katastrophenschutzgesetz (ThürBKG ) heißt es: „Der Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und der Katastrophenschutz sollen die Selbsthilfe der Bevölkerung durch im öffentlichen Interesse gebotene behördliche Maßnahmen ergänzen.“ Auch das Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz des Bundes (ZSKG), Erster Abschnitt, § 1 (1) bestimmt , dass behördliche Maßnahmen die Selbsthilfe der Bevölkerung ergänzen. Für Volkmar Vogel bedeutet dies: „Einen toten Fuchs kann man selbst von der Straße räumen. Die Feuerwehrleute haben auch so genug zu tun. Insbesondere wenn man bedenkt, dass fast 97 Prozent der Kameraden ihren Einsatz im Ehrenamt bringen.“

Auch im Bereich der Allgemeinen Hilfe haben Feuerwehr und Rettungsdienste immer mehr zu tun. Über 70 Prozent aller Einsätze dienten der Hilfeleistung. Dies betrifft manchmal auch Fälle, bei denen man normalerweise eine Arztpraxis aufsuchen würde. Volkmar Vogels Appell lautet deshalb: „Ruft die Feuerwehr und die Rettung nur, wenn ihr sie wirklich braucht.“

Bei der im Jahr 1862 gegründeten Feuerwehr Weida sind derzeit 40 Frauen und Männer aktiv. Ihr Ausrückebereich geht weit über die Stadtgrenzen Weidas hinaus. Auch die Bundesstraßen B92 und B175 gehören dazu. Seit der Eingemeindung von Hohenölsen, Gräfenbrück, Loitsch, Schömberg, Schüptitz und Steinsdorf gliedert sich Weidas Feuerwehr in die Stützpunktfeuerwehr in der Stadt, mit den Ortsteilfeuerwehren Hohenölsen, Schömberg und Steinsdorf. Auch bei Einsätzen der Ortsteilwehren mit insgesamt weiteren 55 Kameraden wird stets der Weidaer Stadtbrandmeister Silvio Schettler alarmiert. Je nach Einsatzauftrag schickt er dann Kameraden zur Unterstützung. Insgesamt hat die Feuerwehr Weida mit den Ortsteilfeuerwehren im vergangenen Jahr 234 Einsätze absolviert, davon 206 die Stützpunktfeuerwehr.

Autor:

Sabine Theiß aus Gera

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