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Gera will kein Nazi-Konzert in seiner Mitte

Wo: Heinrichsbrücke, Straße des Friedens, 07548 Gera auf Karte anzeigen
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Text Michael Kleim, Evangelisches Stadtjugendpfarramt Gera

Runder Tisch
für Toleranz und Menschlichkeit, gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit
in der Stadt Gera

Breites Bündnis hat deutlich gemacht:
Gera will kein Nazi-Konzert in seiner Mitte

Mit mehr als 1000 Demonstranten, die an verschiedenen Aktionspunkten klar gegen das Hass-Konzert „Rock für Deutschland“ protestiert haben, wurde in Gera am heutigen 06. August symbolisch und praktisch die Demokratie verteidigt. Beeindruckend war, wie es geschafft wurde, über politische, strategische und weltanschauliche Differenzen hinweg ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis zu gestalten. Eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Runden Tisch und dem Aktionsbündnis Gera, zwischen kirchlichen, gewerkschaftlichen und antifaschistischen Gruppen hat der Öffentlichkeit gezeigt, dass hier sehr engagiert und verantwortlich der Protest vorbereitet und durchgeführt wurde. Der Oberbürgermeister von Gera, Dr. Norbert Vornehm und Vertreter der demokratischen Parteien zeigten den ganzen Tag über Präsenz.

Deutliche Kritik wurde von allen Seiten an den Gerichtsentscheidungen zu Gunsten der NPD geübt.

Einen ganz großen Dank sei an der Stelle all denen gesagt, die in den letzten Monaten Zeit und Energie – oft hinter den Kulissen – eingesetzt haben, um den Protest zu seinem Erfolg zu führen.

Eine Auswertung und konkrete Fragen nach politischen und juristischen Konsequenzen dieses Tages wird der Runde Tisch zu seiner nächsten Sitzung beraten.

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