Volkmar Vogel zum Tag der Städtebauförderung: Wohneigentum fördern

„Wohneigentum ist sozial“, sagt der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel anlässlich des Tages der Städtebauförderung am 13. Mai. Im Bundeshaushalt sind im laufenden Jahr rund 3,7 Milliarden Euro für Wohnungswesen und Städtebau vorgesehen. „Davon müssen auch die zahlreichen Privateigentümer, die gemeinsam mit Genossenschaften und Kommunalen für einen ausgewogenen Wohnungsmarkt sorgen, profitieren.

„Die CDU-geführte Bundesregierung setzt sich seit Jahren für eine Wohnraumförderung ein, die auch Eigenheimbesitzern hilft, das gilt auch für die Städtebauförderung in Höhe von 740 Millionen Euro“, sagt Vogel. „Für das Stadtumbau-Programm stehen insgesamt 260 Millionen Euro zur Verfügung. Thüringen profitiert davon enorm. Ein Teil fließt über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in das Thüringer Familienbaudarlehen, das im Freistaat über die Aufbaubank (TAB) angeboten wird.“

Auch mit der Wohnungsbauprämie wird privates Wohneigentum gefördert. „Ich setze mich dafür ein, dass in der nächsten Legislaturperiode die Einkommensgrenze für die Wohnungsbauprämie vor allem für Familien mit Kindern angehoben wird“, so Vogel.

Der Bund unterstützt zudem den sozialen Wohnungsbau, für den die Länder zuständig sind, nicht wie bisher mit 500 Millionen Euro jährlich, sondern mit 1,5 Milliarden Euro. Dazu erklärt der Wohnungsbaupolitiker: „Die Länder sollen diese Bundesmittel mit eigenen Mitteln aufstocken und zielgerichtet einsetzen. In der Vergangenheit war dies leider häufig nicht der Fall. Aus diesem Grund werden die Länder nun dem Bund über die Verwendung der Förderung berichten.“ Auch von diesen Geldern profitieren Privateigentümer, beispielsweise wenn sie das Dachgeschoss ausbauen und vermieten.

„Neben dem Vorhaben, die Wohnungsbauprämie zu modifizieren, möchte die CDU junge Familien direkt mit einem Baukindergeld fördern“, sagt Vogel. „Wir müssen insbesondere Schwellenhaushalten zum Eigenheim verhelfen.“ Die Erhöhung der Grunderwerbsteuer in Thüringen von fünf auf 6,5 Prozent läuft dem entgegen. „Diese gewaltige Steigerung ist falsch“, so der CDU-Politiker. Sachsen begnügt sich mit 3,5 Prozent.

Autor:

Sabine Theiß aus Gera

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