Was will die US-Kriegspartei im Baltikum erreichen?

Es ist die säbelrasselnde Rhetorik des noch amtierenden Präsidenten Obama und Friedensnobelpreisträgers im Weißen Haus und teils hysterischen Kriegsgeschreis der Mainstream-Medien die Befürchtungen, vor allem Fragen in der Öffentlichkeit aufwerfen, ob die Transporte von Panzerfahrzeugen und schweren Geschützen sowie Unmengen an Munition des US-Militärs in Richtung russischer Grenze (Polen und ins Baltikum), als Kriegsvorbereitungen gesehen werden müssen.

Die Sorge ist verständlich.

Was veranlasst Washington dann überhaupt zu diesem massiven und gefährlichen militärischen Aufmarsch in Sichtweite der russischen Grenzen?

Es ist das langfristige Ziel der US-Strategen, ein Zusammengehen der an Ressourcen reichen Russland, mit der Hochtechnologie Westeuropas, vor allem uns deutschen zu verhindern. Noch vor sieben Jahren wollten Frankreich und Deutschland zum Entsetzen Washingtons in der EU eine „strategische Partnerschaft mit Russland“ durchsetzen.

Dieser Gedanke wurde durch die USA mithilfe der Russenhasser in einigen Regierungen der osteuropäischen EU Mitgliedsländer sehr erfolgreich hintertrieben. Auch einige deutsche Politiker lassen keinen Zweifel daran die Konfrontation zu schüren.

Damit treibt Washington einen Keil zwischen Russland und Westeuropa innerhalb Europas und kommt seinem Ziel ein ganzes Stück näher.

Nur benimmt sich Putin äußerst zivilisiert und unsere Bevölkerung beginnt stattdessen die Provokation der Amerikaner zu missbilligen.

Die scheidende Obama-Regierung beabsichtigt offenbar nicht nur die diplomatischen, kulturelle, wirtschaftliche Ebene derart zu vergiften, sondern spielen unverdrossen die aus der Zeit des Kalten Krieges bekannten Spiele, die darauf gerichtet sind, Russland zu der einen falschen Reaktion zu verleiten, die das große Losschlagen rechtfertigen würde. Es wird für Trump sehr schwer sein die Beziehungen wieder ins rechte Lot zu bringen.

Autor:

Mike Picolin aus Gera

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