„Wenn Du Geld verdienen willst, mußt Du arbeiten!“

Heute fragen wir einmal die Politiker

Man sollte sich schon einmal fragen, warum es so viele Menschen gibt, die ihr ganzes Leben lang nur geschuftet und niemals wirklich auf einen grünen Zweig gekommen sind, während andere niemals gearbeitet haben und immer in Saus und Braus leben können. An dieser Stelle muss man auch einmal das System an sich auf Gerechtigkeit überprüfen.

Warum soll die Arbeitsleistung einer Pflegekraft weniger Wert sein als die eines Anwalts oder Verwaltungsangestellten.

Vermögen zu verbrauchen ist eine legitime Angelegenheit denn dafür hat man ja schließlich gearbeitet, wenn man wirklich gearbeitet hat. Eine ganz andere Sache ist es jedoch, das der permanente wachsende Kapitalstrom von der arbeitenden Bevölkerung zu den Unternehmenseignern und dubiosen Anteilseignern fließt.

Durch Arbeit fallen Leistungserbringer durch ein Raster wenn ihr Auftrag erledigt ist. Menschen und Maschinen erwirtschaften Gewinne. Aber die Gewinne werden einseitig an die Kapitaleigner verteilt, die diese Profite in technischen Fortschritt investieren, um danach die Menschen, die den Erfolg erst ermöglicht haben, in absurden Beschäftigungsverhältnisse drängen oder auf die Straße setzen. Diese Ungerechtigkeit ist doch einfach und verständlich.

Die Menschen wollen ein Einkommen. Ein Einkommen womit Ihre monatlichen Bedürfnisse befriedigt werden können. Aufstocker und arbeitslose in Minijobs sind in einer mißlichen Lage.
Aus Sorge vor Arbeitslosigkeit sind deshalb mittlerweile extrem viele „Einkommensplätze“ entstanden, die keinen Sinn machen weil der Steuerzahler einen Anteil seines Lohnausgleiches übernehmen soll und er dennoch auf einem Niedriglohneinkommen verharren muss und die Unternehmen gleichzeitig weiterhin ihre Gewinne maximieren.

Weshalb erhalten die betroffenen Menschen kein Anrecht auf eine Teilhabe am gesellschaftlichen Wohlstand der auch dann erhalten bleibt, wenn ihre Arbeit entbehrlich wird. Die Piraten und die Linken waren doch bereits auf dem Weg nur wird es immer leiser wenn es um ein bedingungsloses Grundeinkommen gehen soll. Ein Bedingungsloses Grundeinkommen was nicht als Sozialleistung verstanden sein soll.

Es ist ein kollektiver Anspruch auf Werte, die von vorherigen Generationen geschaffen wurden und von denen alle partizipieren sollen.

Autor:

Mike Picolin aus Gera

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