Eine Expedition durch Norwegen

Norwegen beeindruckt nicht nur mit seiner einziartigen Natur, sondern gilt auch als Angelparadies.
  • Norwegen beeindruckt nicht nur mit seiner einziartigen Natur, sondern gilt auch als Angelparadies.
  • Foto: jobhaug | pixabay.com
  • hochgeladen von Lars Niemann

Norwegen ist als Reiseziel bei Anglern sehr beliebt. Allein schon aufgrund seiner reizvollen Landschaft ist Norwegen mit seiner Zehntausende Kilometer umfassende Küstenlinie eine Reise wert. Wenn dann noch erfolgreich im Süß- und Salzwasser geangelt wird, dürfte das Herz eines jeden Angelfreundes höher schlagen. Das Meeresangeln hat dabei seinen ganz eigenen Reiz, lernt man dabei doch die berühmten Fjorde und die Küste selbst genauer kennen.

Das sollte beim Angeln in Norwegen beachtet werden

Generell ist das Angeln in Norwegen frei. Ausnahmen können jedoch auch hier die Regel bestätigen. Ob also eine Lizenz benötigt wird oder nicht, sollte im Einzelfall zunächst abgeklärt werden, meist wird dies jedoch nicht der Fall sein – wenn es um das Angeln an der Küste geht. Möchte man in den Binnengewässern angeln, muss man sich zunächst an den jeweiligen Pächter oder Besitzer wenden und nach einer Lizenz fragen. Für einige Fischarten wird auch generell eine staatliche Lizenz gefordert. Hierzu gehören Arktischer Saibling, Lachs und Meerforelle. Die Lizenzen sind nicht schwer einzuholen. Ansprechpartner findet man in Touristenbüros, auf dem Postamt sowie in eigenen Verkaufsstellen. Für die drei genannten Fischarten müssen zudem besondere Schonzeiten beachtet werden. Weiterhin sollte man bei seinem Angelurlaub in Norwegen beachten, dass es verboten ist, mit lebenden Köderfischen zu angeln. Natürlich möchte man seinen Fang meist auch gerne mit nach Hause nehmen. In Norwegen gilt, dass maximal 15 Fisch pro Person außer Landes gebracht werden dürfen.

Die Angelreviere in Norwegen

Egal wo man in Norwegen angelt, allein durch die unberührte Natur als Kulisse wird der Angelausflug zu einem einmaligen Erlebnis. Wen es in den Süden oder Westen Norwegens zieht, der kann auf eine große Artenvielfalt treffen. Einmal einen richtig kapitalen Fang machen? Hier hat man die besten Chancen, denn jeder Fang hier ist eine Überraschung. Aber auch Mittelnorwegen ist bei Anglern sehr beliebt. Die Fjorde sowie die Inseln Hitra, Smøla und Frøya ziehen Angler geradezu magisch an. Hier gibt es sowohl Artenvielfalt als auch Fischreichtum. Und dann gibt es noch Nordnorwegen, wo den Angler u.a. Heilbutts und Steinbeißer erwarten. Hier gibt es nicht ganz so viele Arten wie in anderen Angelrevieren des Landes, dafür kann man sich aber auf besonders eindrucksvolle Fänge freuen. Zu den beliebten Angelrevieren des Nordens gehören u.a. das Nordkap und die Insel Senja.

Die Fjorde von Norwegen

Tipps für das Meeresangeln

Wer nach Norwegen zum Angeln fährt, wird sich meistens auch im Meeresangeln versuchen wollen. Anfänger können dabei ein paar Tipps und Empfehlungen berücksichtigen:

• Teleskop- und Steckruten eignen sich für das Meeresangeln sehr gut, eine Länge von 3,90 m bis 4,20 m ist hier angebracht. Hochwertige Ruten, die den Anforderungen des Meeresangelns gerecht werden, können im Angelsport Fachversand online bestellt werden.
• Bei der Rolle kann darauf geachtet werden, dass sie ein robustes Getriebe besitzt und eine hohe Übersetzung hat. Die Bügelfeder darf zudem nicht zu schwach sein.
• Üblicherweise genügt ein herkömmliches Wurfblei. Ist das Wasser besonders stark in Bewegung, kann zu einem Krallenblei gegriffen werden. Für die Nacht sind Leuchtbleie empfehlenswert.
• Pilker-Sets können nützlich sein, wenn man Sportfischen möchte. Das Metall sollte resistent gegenüber Salzwasser sein.
• Nützlich sein können zudem verschiedene Ausrüstungsgegenstände wie Tiefenzähler, Beach Rolly, Eimer oder auch Dreibein.

Angeln in Norwegen – Was es noch zu wissen gibt

Als Nicht-Norweger darf man nur mit der Handangel angeln. Netze oder Reusen sollten also beim Angelurlaub in Norwegen zuhause bleiben. Für Alle und Dornhaie gilt eine ganzjährige Schonzeit. Und es gilt zu beachten, dass es in Norwegen sehr viele Fischfarmen gibt. Hier muss man einen Abstand von mindestens 100 m einhalten um zu angeln. Kommt man den Farmen beim Angeln zu nahe, drohen Geldstrafe und Beschlagnahmung des Equipments. Auch sollte man sich über die Mindestmaße informieren, die für die einzelnen Fische gelten, damit zur Schonung der Fischbestände beigetragen wird.

Autor:

Lars Niemann aus Gera

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