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Ist Rauchen noch chic? Oder sollte man mit Rauchen aufhören?

Rauchen macht Spaß!
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Rauchern geht es heute wieder an den sprichwörtlichen Kragen. Zum 1. Mai wurde die Steuer auf Tabak erhöht. Und das ist nur der erste von fünf Schritten bis 2015.

Wie machen die Raucher das? Es ist mit 20 Cent pro Packung mehr zu rechnen. Einfach weniger rauchen? Oder mehr zahlen?

Die Rauchgegner freut's. Ihnen könnten die Raucher aber auch begegnen, dass sie für zusätzliche 200 Millionen Euro in diesem Jahr in der Staatskasse sorgen. Also sollten Nichtraucher doch froh sein, dass es immer noch genügend Raucher gibt, oder?

Ist Rauchen überhaupt noch chic? Müssen Jugendliche zum Glimmstängel greifen, um in der Clique Anerkennung zu finden? Sind die gesetzlichen Bestimmungen zum Rauchen in Deutschland zu streng? Oder sollte jeder Wirt selbst entscheiden dürfen, ob in seinem Lokal geraucht werden darf oder nicht?

Raucher sollen ja kommunikativer sein als Nichtraucher. Wen wundert's? Manche Gaststätten sind drinnen ja fast leer, während sich die Raucher vor der Tür die Beine in den Bauch stehen und miteinander quatschen.

Oder sind sie deshalb kommunikativer, weil sie sich ja ständig für das Rauchen rechtfertigen? Sie rauchen, weil sie sich für irgendwas belohnen. Sie rauchen, weil sie irgendwas nicht auf die Beine bringen. Sie rauchen aus Langeweile. Sie rauchen wegen des Stresses. Sie rauchen, weil sie sich freuen. Sie rauchen, weil sie sich ärgern. Sie rauchen gern und am liebsten überall.

Was ist mit denen, die den Absprung geschafft haben? Wie haben sie das geschafft? Ist man - wie bei den Alkoholikern - eigentlich auch als Raucher zeitlebends suchtgefährdet? Gibt es DAS funktionierende Entwöhnungssystem?

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